Posts mit dem Label Filme werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Filme werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 11. Juni 2016

Was am Ende zählt


Inhalt: 
Carla flieht von zu Hause, um nach Lyon zu gelangen. Ihr größter Traum ist es dort ein Modestudium zu beginnen. Doch schon am Bahnhof wird ihr alles gestohlen. Ein Junge namens Rico liest sie auf und bietet ihr einen Job an. Auf dessen Baustelle kann sie nun arbeiten, um sich das gestohlene Geld wieder zu verdienen. Auf der gleichen Baustelle, lebt Lucie mit ihrem Bruder Michael. Lucie bietet Carla ebenfalls an bei ihnen zu schlafen, da Carla nicht mehr bei Rico wohnen möchte. Durch verschiedene Schicksalsschläge werden Carlas und Lucies leben zusammengeführt. Sie tauschen ihre Identitäten wegen eines Babys und versuchen alles mögliche, um sich Geld für eine Wohnung zu verdienen...

Bewertung:
Der Film basiert auf einer wirklichen Geschichte und zwar kümmerten sich in Köln zwei Mädchen gemeinsam um ein Baby, doch aufgrund von Eifersucht, nahm es für das Baby kein gutes Ende. Doch statt den Film, mit der Katastrophe als Zentrum zu drehen und enden zu lassen, dreht sich der Film eher um die eigenwillige Familienkonstellation der beiden Mädchen. Die zwei Mädchen basteln sich ihre eigene Familie. Sie versuchen ihre Träume zu erreichen und kämpfen gegen alle anderen Probleme, die auf ihrem Lebensweg aufkommen. Carla kämpft für ihren Traum Modedesignerin zu werden. Sie floh vor ihrem eigenen saufenden Vater, um unabhängig zu sein. Lucie hingegen kämpft für Zusammenhalt und ein eigenes Zuhause. Zusammen bilden die beiden ein spannende Konstellation, bei der man unbedingt wissen will, wie es ausgehen wird. 
Vor allem zeigt der Film, wie es sich als Obdachloser auf einem Schiff lebt oder in einer verdreckten Wohnung. Der Film hebt Probleme hervor, die in unserer Gesellschaft noch immer existieren und nie vergessen werden sollten. Neben den beiden Mädchen als Hauptfiguren, lernt man auch nicht ganz so freundliche Charaktere kennen, mit denen die beiden auch aneinander geraten. 
Was einem vor allem auch auffällt ist, dass der Film ziemlich still gehalten ist, besonders im Bezug auf Musik und auf Geräusche. Ich hätte es besser gefunden, wenn damit ein bisschen mehr gearbeitet worden wäre. 
Zudem wirkt der Film an sich auch ziemlich dunkel, er ist ziemlich grau gehalten und vermittelt damit eine dunkle Atmosphäre, obwohl die Geschichte der beiden Mädchen gar nicht immer dunkel und aussichtslos ist. 
An manchen Stellen zieht sich der Film auch ein wenig und es wäre besser gewesen, die Story ein wenig zu kürzen.

Fazit: "Was am Ende zählt" ist definitiv ein  Frauenfilm, der zeigt, wie stark Frauen sein können, um für ihre Ziele zu kämpfen und ihre Träume zu erreichen. Zudem verdeutlicht er einige Missstände, die in Deutschland immer noch aktuell sind und macht auf diese aufmerksam.

Wertung: 6,5/10

Fakten:

Kinostart:16.Februrar 2007
Laufzeit: 1h 38min
Genre: Drama
FSK: 12
Produktionsland: Deutschland
Regie: Julia von Heinz
Cast: Paula Kalender (Carla), Marie-Luise Schramm (Lucie), Benjamin Kramme (Michael), Vinzenz Kiefer (Rico)








Samstag, 19. März 2016

Kinotipp: We love to dance

Inhalt: 
Tu kommt aus einem kleinen Vorort und ist ein leidenschaftlicher Hip-Hop Tänzer. Doch sein Vater stellt ihm ein Ultimatum, wenn er bis Ende des Sommers keinen guten Job gefunden hat soll er, wie er selber, zum Militär gehen. Tus Traum ist es jedoch mit dem Tanzen Erfolg zu haben. Als er die Chance bekommt ein Mitglied der K-Crew zu werden, einer der besten Tanzcrews in Neuseeland, setzt er alles daran für seinen Traum zu kämpfen. Als er Sasha aus der K-Crew besser kennenlernt, verliebt er sich in sie, diese ist jedoch eigentlich mit Kane, dem Anführer der K-Crew, zusammen. Die Spannung steigt zwischen Kane und Tu steigt, als Kane merkt, dass zwischen Sasha und Tu vielleicht mehr ist... Trotz allem setzt Tu alles daran, um sein Talent zu zeigen.













Bewertung: 
"We love to dance" ist ein Tanzfilm mit vielen tollen Tanzszenen, die einen wirklich zum Tanzen animieren. Es ist wirklich toll, wie die Schauspieler sich zur Musik bewegen. Es reißt einen förmlich mit. Neben den Choreographien sorgt natürlich auch die Kamerabewegung für eine tolle Stimmung während der Tanzszenen. Besonders gut gemacht, ist vor allem auch die Arbeit mit dem Licht während den einzelnen Tänzen.

Natürlich darf beim Tanzen die passende Musik nicht fehlen, mit einem Mix aus Hip-Hop- und Street-Style-Beats wird eine dynamische, mitreißende Musikgrundlage geschaffen. Man will mitschnipsen, mitsingen und mitmachen, denn die Musik animiert. 

Nicht nur Liebe ist ein großes Thema, auch Eifersucht, Drogen und Homosexualitiät. Neben dem Hauptstrang werden noch zahlreiche Nebenschauplätze eingebaut, die dem Zuschauer eine große Vielfalt bieten. 
Was etwas Schade ist, ist dass man in manchen Szenen merkt, dass die Schauspieler in erster Linie Tänzer sind und nicht Schauspieler. Doch es ist schließlich ein Tanzfilm, was darüber hinwegsehen lässt.
Zudem ist der Film etwas vorhersehbar, aber auch das ist bei diesem Tanzfilm nicht so schlimm, da der Fokus schließlich auf dem Tanzen liegt.



Fazit: Wer Filme wie "Step Up" liebt, liegt mit diesem Film goldrichtig. Es ist ein sehr mitreißender Tanzfilm, der dem Zuschauer wirklich ein tolles Erlenis bietet. Zudem greift er neben dem Tanzen viele unterschiedliche Themen auf, so dass für jeden etwas dabei ist.

Wertung:7/10



Fakten:

Kinostart: 24.März 2016
Originaltitel: Born to Dance
Lauftzeit: 96 min
Genre: Tanzfilm, Romanze
FSK: 0
Produktionsland: Neuseeland
Regie: Tammy Davis
Produktionsland: Neuseeland
Cast: Tia-Taharoa Maipi (Tu), Stan Walker(Benjy), Kherington Payne (Sasha), John Tui
(Zack)

Donnerstag, 14. Januar 2016

Kingsman: The Secret Service

Inhalt :

Harry Hart ist ein britischer Geheimagent bei den Kingsman. Die Agenten sind jedoch durch den Tod eines ihrer Mitglieder auf der Suche nach neuen Rekruten. Eines Tages wird Harry auf den Sohn eines verstorbenen Kollegen aufmerksam und will ihn für die Kingsman rekrutieren. Dort muss "Eggsy" zu allererst eine Ausbildung mit verschiedenen Prüfungen überstehen. Wobei nicht nur Kampftraining zu der Ausbildung zählt, sondern auch die Qualitäten eines Gentlemen. Schon bald beginnt der erste Fall: Mächtige und berühmte Leute werden auf der ganzen Welt entführt. Hart und Eggy nehmen ihre Ermittlungen auf. Schon bald wird klar, dass Valentine und seine Assistentin hinter dem Komplott stecken und sie sind eine größere Gefahr, als die beiden zu Beginn vermutet hatten...

Bewertung:
Mit dem Film "Kingsman: The Secret Service" wird ganz klar eine Anspielung auf die James Bond Serie deutlich.
In dem Filmen werden die markanten Merkmale aller James Bond einmal gut durchmischt und wieder zusammengesetzt. Das macht den Film zu was ganz neuem. Zudem kommt man durch die Ironie des Films manchmal nicht mehr aus dem Lachen heraus. Auf der anderen Seite kommt natürlich die Spannung und die Aktion in dem Film nicht zu kurz, es ist folglich nicht nur eine Komödie. Albernheiten, witzige Kommentare und ernste Filmstellen sind perfekt ausbalanciert. Dies sticht besonders gut bei manchen Spionageartikeln heraus.. doch mehr will ich hierzu noch nicht verraten.

Der Film-Schurke ist wirklich die lustigste Figur des Films. Samuel L. Jackson bringt einem durch seine Mischung eines Bond-Bösewichts, einem Rapper, Kind und Milliardär, so zum Lachen, dass man gar nicht mehr aufhören kann. Der Charakter ist so absurd, dass es ihn schon wieder wirklich gut macht. Ich meine, welcher ernstzunehmender Bösewicht hat schon einen Sprachfehler und kann kein Blut sehen?

Selbst die Gewaltszenen in diesem Film sind absurd und überdreht dargestellt, aber immer noch so ernst gehalten, dass sie einem den Atem verschlagen. Dieser Faktor macht den Film einfach aus.

Kingsman besitzt einfach alles was einen erstklassigen Agententhriller ausmacht: Action, gewürzt mit viel Ironie, geschniegelte Bondhelden und diabolische Schurken. Doch im Gegensatz zu dem echten James Bond, der sich nebenbei bemerkt auch wirklich ernst nimmt, sind die Kingsman ziemlich übertrieben dargestellt, sodass man sie schon als eine Charakterkarikatur des echten James Bond beschreiben kann.
Die Settings des Films sind gut gewählt und zeigen eine gewisse Vielfältigkeit. Zwar lässt der Film gegen Ende ein wenig nach, da ein paar Handlungen und Ereignisse erfolgen, die ich nicht ganz nachvollziehen kann, aber es ist trotzdem insgesamt ein wirklich guter und lustiger Film.

Fazit: Kingsman ist ein wirklich lustiger Agententhriller, der viele der Charaktereigenschaften der verschiedenen James Bonds in sich trägt: geschniegelt wie Brosnan,  eiskalt wie Craig und elegant und cool wie Connery.

Wertung: 9/10

Fakten:
-Erscheinungstermin: 12. März 2015
-Laufzeit: 129 min
-Genre: Action, Spionage, Komödie
-FSK: 16
-Regie: Matthew Vaughn
-Produktionsland: England
-Cast: Colin Firth( Harry "Galahad" Hart); Taron Egerton ( Gary "Eggsy" Unwin); Samuel L. Jackson (Richmond Valentine); Mark Strong ( Merlin); Mark Hamill ( Professor James Arnold); Sofia Boutelle (Gazelle); Michael Caine (Chester "Arthur" King)


Dienstag, 22. Dezember 2015

Adventskalender: 22. Eine Prinzessin zu Weihnachten


Inhalt:

Jules Day kümmert sich seit dem Unfall der Eltern ihrer Nichte Maddie und ihres Nichten Milo um die beiden Kinder. Weihnachten steht bald vor der Tür, doch alle drei haben sich an die neue Situation noch nicht wirklich gewöhnt und stecken zudem selber noch in so einigen Schwierigkeiten. So verliert Jules kurz vor Weihnachten ihren Job in einem Antiquitätengeschäft, Milo wird erwischt während er etwas klaut und Maddie macht das Kindermädchen total verrückt, so dass diese kurz darauf kündigt.
Ganz unerwartet steht dann auf einmal Paisley Winterbottom vor der Tür. Er ist der Butler des Großvaters Edward der Kinder. Edward ist der Herzog von Castleburry und würde seine Enkelkinder sehr gerne einmal sehen bevor er stirbt. Bisher hatte er jedoch keinen Kontakt mit der Familie, da die Kinder, die Kinder einer Bürgerlichen sind. Nach längerem Hin und Her entscheidet sich Jules, doch den Großvater zu besuchen.
Neben Edward lebt auch noch sein anderen Sohn, Prinz Ashton, auf dem Schloss in Luxemburg. Doch nach der Ankunft erkennen Jules, Maddie und Milo, wie starrköpfig Edward ist und er sich nun doch gegen ein gemeinsames Weihnachten mit Tannenbaum und Christbaumschmuck sträubt, da ihn alles an seinen verstorbenen Sohn erinnert.
Können die Kinder und Jules in doch noch dazu bringen Weihnachten zu feiern?

Bewertung: 
Dieser Weihnachtsfilm ist definitiv einer der "wirklichen" Weihnachtsfilme, er ist herzerwärmend und liebevoll. Es ist ein cinderella-ähnliches Märchen und es beweist, dass eine Erzählung nicht immer total neu sein muss. Denn wenn man weiß, wie man sie fantasiereich ändert wirkt die Grundgeschichte immer sehr erfrischend und neu.
Bei diesem Film weiß ich eigentlich gar nicht, was ich kritisieren soll. 

Die Ausstattung, die Farben, die Musik und der Drehort selber sind einfach perfekt gewählt. Selbst die Schauspieler sind einfach total klasse und vermitteln eine totale Tiefe ihres jeweiligen Charakters.
Ganz besonders muss ich aber die Filmlocation loben: ein mysteriöses und sehr schönes Schloss!


Kathy McGrath kannte ich bisher nur aus der Serie Dracula und ich fand es wirklich toll, sie einmal in einer anderen Rolle schauspielern zu sehen. Sie liefert in dem Film meiner Ansicht nach sie beste schauspielerische Leistung ab.
Generell ist es auch sehr lustig zu sehen, wie die amerikanische Art auf die britische Art stößt.
Es ist ein Film voller Humor, Natürlichkeit, Vergebung und Liebe....


Fazit:
Wie sehr ein ehrliches und liebevolles Herz das Leben anderer Menschen verändern kann, ist die Hauptaussage des Films und er vermittelt damit zudem eine sooo schöne weihnachtliche Atmosphäre, dass ich einfach nur sagen kann: Schaut euch den Film an!


Wertung: 10/10


Fakten:

-Originaltitel: A Princess for Christmas
-Erscheinungsjahr: 2011
-Produktionsland: USA
-FSK: 0
-Regisseur: Michael Damian
-Cast: Roger Moore (Edward Herzog von Castlebury); Katie McGrath (Jules Day); Sam Heughan (Ashton Prinz von Castlebury); Charlotte Salt (Lady Arabelle Marchand du Belmont); Travis Turner (Milo Huntigton); Leilah de Meza (Maddie Huntington); Miles Richardson (Paisley Winterbottom)
-Genre: Familie, Komödie, Romantik, Weihnachtsfilm
-Dauer: 87 min

Sonntag, 20. Dezember 2015

Adventskalender: 20. Das Weihnachtsfest der March Schwestern


Inhalt:

Jo, Meg, Beth und Amy sind vier Schwestern. Sie sind schwer erschüttert als sie von ihrer Mutter erfahren,  dass das Orchard House, das Haus in dem sie groß geworden sind, verkauft werden soll. Doch es ist zu viel zu alt und zu kaputt, sodass eine Reparatur und Restauration viel zu teuer für ihre Eltern wäre. 
Nach Weihnachten soll das Haus verkauft sein. Da die Eltern jedoch über Weihnachten nicht zu Hause sind, schlägt Jo vor das Haus auf eigene Faust zu renovieren. Doch während den Arbeiten am Haus kommt es zwischen den Schwestern zu Spannungen. Amy ist frustriert das Teddy, der Junge von nebenan, sein Herz an Jo verloren hat und sie nicht beachtet. Diese wiederum hat nur ihre Schriftstellerkarriere im Kopf bis sie ihren Lektor trifft. Meg hingegen kämpft mit den Gefühlen zu ihrem Ex-Freund. 
Als Amy Jo dann noch eins auswischt, weil sie sauer auf sie ist kommt es zu einem großen Streit unter den Schwestern. Es scheint vorerst kein funkelndes Weihnachten für die March Schwestern zu geben.... oder gibt es vielleicht doch noch eine winzige Aussicht auf ein gelungenes Weihnachtsfest....?

Bewertung: 
Da ich ein sehr großer Weihnachtsfan bin, schaue ich gerne einmal nach neuen oder nicht so bekannten Weihnachtsfilmen. Diesen Film habe ich erst letztens auf amazon entdeckt. Doch man kann auch ins Fettnäpfchen treten, denn Weihnachten im Titel heißt nicht direkt, dass es auch ein Weihnachtsfilm ist, in dem Weihnachtsgefühle vermittelt werden. Und so ähnlich ist es auch bei diesem Film.
Weihnachten ist eher nur ein Nebenthema in diesem Film. Man merkt nur das Weihnachten sein soll, da im Haus Dekorationen hängen und ab und zu einmal das Wort Weihnachten erwähnt wird. 
Zudem kommt erst gar keine Filmstimmung auf, denn irgendwie fehlt etwas. Der Film wirkt beim Anschauen schlichtweg dumpf und nicht so belebt. 
Die Konflikte und die Dramen wirken außerdem viel zu aufdringlich und es sind viel zu viele kleine Streitereien, die im Prinzip mehr nervig sind als alles andere. Die einfache Lösung der Probleme ist auch ein weiterer Kritikpunkt.  
Auf der anderen Seite zeigt der Film auch schöne Familienmomente und schafft eine überzeugende Atmosphäre, doch leider ist dies eher selten der Fall. 
Leider hat man an den restlichen Stellen das Gefühl, dass die Szenen an sich viel mehr Potenzial hätten, als schlussendlich in dem Film umgesetzt wird. 
Was ich auch nicht gut gemacht finde ist, dass eine Schwester eigentlich überhaupt keine Rolle in dem Film spielt, während eine Schwester fast die ganze Aufmerksamkeit auf sich zieht. Generell sind die Charaktere meiner Ansicht nach auch nicht so gut ausgearbeitet und Charakterzüge werden hauptsächlich nur oberflächlich angeschnitten.
Statt dem Thema Weihnachten verfolgt der Film gewissermaßen die Liebe als Hauptthema, doch auch das ist nicht gut umgesetzt und die Liebesleben der Schwestern wirken alle sehr unrealistisch. 


Fazit:
Die weihnachtliche Stimmung fehlt einfach, da der Film einen anderen Schwerpunkt gesetzt hat. Der Film an sich ist nicht nur schlecht, aber auch nicht so überragend und eignet sich schon gar nicht als Weihnachtsfilm. Eigentlich hätte der Film sehr viel Potenzial gehabt, aber die Story wurde einfach viel zu oberflächlich umgesetzt.


Wertung: 4/10


Fakten:

-Originaltitel: The March Sisters at Christmas
-Erscheinungsjahr: 20. Oktober 2014 auf DVD
-Produktionsland: USA
-Regisseur: John Stimpson
-Cast: Julie Berman (Jo March);Kaitlin Doubleday (Meg March);Melissa Farman (Beth March); Justin Bruening (Teddy Lawrence); Molly Kunz (Amy March); John Shea (Mr. Lawrence)
-Genre: Familie, Romanze, Weihnachtsfilm
-Dauer: 1h 27min


Donnerstag, 10. Dezember 2015

Adventskalender: 10. Schöne Bescherung

Hey ihr Lieben,

heute habe ich für euch eine alte Familientradition von mir.
Schon seit sehr vielen Jahren schauen meine Familie und ich jedes Jahr um diese Zeit immer den gleichen Film: Schöne Bescherung.
Und ich kann euch nur sagen, wer diesen Film noch nicht kennt, sollte sich ihn schleunigst anschauen, denn es ist meiner Ansicht nach der beste Weihnachtsfilm, den ich kenne!

Inhalt:
Clark Grisworld und seine Familie bleiben dieses Jahr Zuhause und werden in Ruhe mit der ganzen Familie das Weihnachtsfest feiern.  Doch aus "in Ruhe" wird dieses Jahr nichts. Alles was nur schief laufen kann läuft schief: Essen explodiert, man stirbt fast beim Weihnachtsbaum schlagen,  alt bekannte fallen ins Haus ein und schließlich gibt es auch noch eine Entführung. Ist dieses Weihnachten noch zu retten?

Bewertung:
Schöne Bescherung ist wirklich eine tolle Weihnachtskomödie. Ein toller Familienfilm für die Weihnachtszeit. Die Gags und Pointen stimmen auf den Punkt und man hat wirklich die ganze Zeit etwas zu lachen. Denn die Familie Grisworld, besonders Clark, muss alles immer am besten und am perfektesten haben.... Was meistens jedoch in die Hose geht. Ob beim Weihnachtsbaum schlagen, noch beim dekorieren des Hauses oder beim Weihnachtsshopping immer geht irgendwas schief und Clark bringt den Zuschauer zum Lachen. 
Zu dem ist die Besetzung für diesen Film absolut gelungen, Chevy Chase kann in seiner Rolle vollkommen überzeugen. Er selber ist wie für diesen Film gemacht und legt in diesem Film definitiv die beste schauspielerische Leistung ab.
Aber auch Ellen und die beiden Kinder passen super in ihre Rollen. Zusammen ergibt die Familie wirklich eine tolle Kombination.

Fazit: 
Schöne Bescherung ist mit der Zeit ein Weihnachtskultfilm geworden. In diesem Film sitzt jede Pointe und bringt den Zuschauer die ganze Zeit über zum Lachen. Es ist zudem ein Film, den man sich immer wieder anschauen kann und an den gleichen Stellen vor Lachen vom Sofa fällt. Dieser Film gehört einfach zu meinen Lieblingsfilmen, den man wirklich fünfzig mal schauen kann, ohne das einem langweilig wird! Mit diesem Film beginnt die Weihnachtszeit erst wirklich!

Wertung: 10/10

Fakten:
-Erscheinungsjahr: 1989
-Originaltitel: National Lampoon's Christmas Vacation
-Regisseur: Jeremiah S. Chechik
-Produktionsland: USA
-Länge: 97min
-FSK: ab 6 Jahren
-Cast: Chevy Chase (Clark Grisworld Jr.); Beverly D'Angelo (Ellen Grisworld); Juliette Lewis (Audrey Griswolrd); Johnny Galecki (Russell Grisworld); John Randolph (Clark Grisworld Sr.); Diane Ladd (Nora Grisworld); E.G. Marshall (Art Smith); Doris Roberts (Frances Smith); Randy Quaid (Eddie Johnson); Miriam Flynn (Catherine Johnson)
-Genre: Weihanchten, Komödie, Famile

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Adventskalender: 3. Das Wunder von Manhatten

Hey ihr Lieben, 
ein wirklich toller Kultfilm in der Weihnachtszeit ist der  Film "Das Wunder von Manhatten".  Eine bewegende und süße Weihnachtsgeschichte, die auf keinen Fall fehlen darf.


Inhalt:
Der herzensgute Kris Kringel arbeitet als Weihnachtsmann in dem Spielkaufhaus Macy's. Alle Kinder lieben ihn, denn er sieht genauso aus wie der Weihnachtsmann und verhält sich auch so. Doch eines Tages beginnt er sich selber als den echten Weihnachtsmann zu bezeichnen und gibt als seinen echten Wohnort den Nordpol an. Die Kinder zweifeln zwar nicht an seiner Echtheit, doch die Erwachsenen wollen sich auf solche Behauptungen nicht einlassen und erklären ihn für senil. Doch Kringel gibt nicht auf, denn schließlich ist es Weihnachtszeit und er wird gebraucht. Das hat jedoch zur Folge, dass er sogar im Gefängnis landet.... Kann der Weihnachtsmann noch gerettet werden? Und ist er überhaupt der echte Weihnachtsmann oder nur ein liebenswürdiger Spinner?

Bewertung: 
Dieser Film ist eine Neuauflage der alten Version von 1947. Leider habe ich den alten Film nie geschaut und kann die beiden Filme so nicht miteinander vergleichen. Doch auch wenn ich keinen Vergleich ziehen kann, kann ich nur sagen, dass der Film wirklich einzigartig ist und es sich lohnt ihn anzuschauen. 
Neben Mr. Kringel geht es in dem Film um Susan und ihre Mutter, die beide den Glauben an den Weihnachtsmann verloren haben. Kris hilft ihnen sich wieder an ihren Glauben zu erinnern und dafür einzustehen.
Kris Kringel selber wird von Lord Richard Attenborough gespielt. Er überzeugt in seiner Rolle vollkommen, er strahlt einfach die Liebenswürdigkeit und die Warmherzigkeit eines Weihnachtsmannes aus. 
Ein weiteres Besetzungshighlight ist die kleine Mara Wilson, die in dem Film Susan Walker spielt. Sie ist altklug und ganz schön schlau für ihr Alter, damit bringt sie die Zuschauer mit ihrem Humor immer wieder zum Lachen. Nicht zu vergessen ist, dass die kleine wirklich süß ist.
Der Film ist nicht kitschig, man fiebert als Zuschauer selber richtig mit Kris Kringel mit, hofft nur das Beste für ihn und das alles gut ausgeht.
Zudem bringt einen der Film richtig in Weihnachtsstimmung, denn sowohl die Kulissen des weihnachtlichen Manhatten und die weihnachtliche Musik sorgen bei dem Zuschauer für ein warmes weihnachtliches Gefühl. 

Fazit: 
Der Film begeistert sowohl Erwachsene, als auch Kinder gleichermaßen. Es ist ein emotionaler Weihnachtsfilm, der zwar lustige Stellen hat, aber auch sehr über den Glauben nachdenklich macht. Es lohnt sich auf  jeden Fall ihn zur Einstimmung in die Weihnachtszeit zu schauen und sich von dieser wunderbaren Geschichte mitreißen zu lassen. 

Wertung: 10/10


Fakten:

-Originaltitel: Miracle On 34th Street
-Erscheinungsjahr: 1994
-Produktionsland: USA
-Regisseur: Les Mayfield
-Cast: Richard Attenborough (Kris Kringel); Elizabeth Perkins ( Dorey Walker); Mara Wilson (Susan Walker); Dylan McDermott (Bryan Bedford); J.T. Walsh (Ed Collins); James Remar ( Jack Duff); Jane Leeves (Alberta Leonard)
-Genre: Familie, Komödie, Weihnachtsfilm
-Dauer: 114 min

Dienstag, 29. September 2015

Orange is the New Black

Hey ihr Lieben,
eigentlich stelle ich normalerweise nur Filme vor, aber heute habe ich eine wirklich tolle Serienempfehlung für euch: Orange is the New Black.
Bestimmt habt ihr von der Serie bereits gehört, denn sie ist wirklich klasse!

Orange is the New Black erzählt die Geschichte von Piper Chapman, welcher zusammen mit ihrer damaligen festen Freundin Alex vor 10 Jahren für ein internationales Drogenkartell arbeitete. Diese Geschichte fliegt jedoch auf und so muss sie sich wegen Drogengeldwäsche verantworten und für 15 Monate in ein Frauengefängnis gehen. Ihr Verlobter Larry muss in dieser Zeit vorerst ohne sie Leben. Piper fällt es schwer sich in die Gefängnishierarchie einzuordnen, denn sie ist eine wirklich gebildete Frau und hat von den Regeln im Gefängnis keine Ahnung. Konflikte sind also vorprogrammiert. Auch ihre Beziehung mit Larry wird auf eine harte Probe gestellt, denn auch Pipers Ex-Freundin wurde in dassselbe Frauengefängnis geschickt, wie sie....

Orange is the New Black ist eine wirklich sehr starke und interessante Story. Die Serie bietet viele abwechslungsreiche Charaktere und im Laufe der Zeit lernt man von jedem einzelnen die Geschichte, warum er im Gefängnis gelandet ist, kennen. Diese Rückblicke in die Vergangenheit der einzelnen Personen sind ein wirklich großer Pluspunkt, welcher die Serie zudem wirklich spannender und einfach nur genial macht. Denn wenn man sich nur die Story anschaut, muss man sagen, dass sie schon ziemlich simpel ist. 
Trotzdem erfährt man viel über den Gefängnisalltag, in dem auch einige interessante Storys und Geschehnisse stattfinden. 

Ein paar von diesen Geschichten sind vielleicht auch etwas unrealistisch für einen wahren Gefängnisaufenthalt. Aber ich meine es ist schließlich eine Serie, die darf meiner Ansicht nach auch einmal ein paar nicht ganz so realistische Punkte aufweisen.

Insgesamt wurde eine wirklich gute erste und zweite Staffel gedreht und die dritte wird auf jeden Fall auch von mir geschaut! Ich hoffe zwar (ohne zu spoilern), dass sich ein paar Dinge ändern werden und bin desahlb ziemlich gespannt, wie es weiter geht... 
Es lohnt sich wirklich diese Serie einmal anzufangen und das gilt nicht nur für Frauen, denn ich finde auch Männer können sich diese Serie gucken, ohne sich zu langweilen.


Fazit: Orange is the New Black ist eine grandiose Serie, die ein echt gutes Gefängnisfeeling übermittelt. Klar, ein paar Geschehnisse sind nicht ganz logisch und ab und zu fehlt etwas Spannung, aber die Präsenz der Charaktere und ihre Geschichten machen die Serie so genial, dass man den Rest ganz einfach übersehen kann! 

Also schaut doch auch mal rein!

Eure Antonia

Samstag, 12. September 2015

Kinotipp: Fack Ju Göhte 2

http://www.astor-grandcinema.de/uploads/tx_spmovies/111904.jpg
Hey ihr Lieben,
endlich ist es so weit: Fack Ju Göthe 2 ist in den Kinos!!! Nach dem ersten Teil, war der zweite Teil kaum noch zu erwarten. Besonders die Schauspieler, die tollen Gags,  Pointen und Sprachfehler machten bereits schon den ersten Teil zu einer der besten deutschen Komödien überhaupt. Ich kann euch nur sagen, dass auch Teil 2 mit seinem Vorgänger super mithalten kann und euch erwarten im Kino viele lustige Szenen mit Chantal, Danger und Zeki.
Ein Kinobesuch lohnt sich 100pro!!!!

Inhalt:
Zeki Müller ist mit seinen eigenwilligen Unterrichtsmethoden mittlerweile sehr beliebt bei den Schülern, besonders bei seiner Klasse, der 10b. Doch trotzdem nervt ihn sein Job und er träumt davon eine Bar zu eröffnen. Schule ist ihm einfach viel zu nervig und seiner Ansicht nach trägt man viel zu viel Verantwortung.
Dazu kommt noch, dass Frau Gerster unbedingt das Ansehen der Schule aufbessern möchte und somit das renommierte Schillergymnasium von seinem gut angesehen Posten verjagen will.
Und so fliegen Zeki und seine Kollegin Lisi Schnabelstedt auf Klassenfahrt nach Thailand, denn auch die Goethe Gesamtschule will, wie das Schillergymnasium, auf internationale Klassenfahrt gehen. Dort sorgen einige Ereignisse für große Turbulenzen, bei denen Zekis Schützlinge auch nicht ganz unschuldig sind. In all dem Trubel kommt es auch zu einem immer größer werdenen Konkurrenzkampf mit dem Schillergymnasium, bei dem vor allem Lehrer Hauke Wölki die treibende Kraft ist. Zudem versucht er auch Zekis Karriere mit allen möglichen Mittel zu beenden und ihn wieder in den Knast zu schicken..

Starttermin: 10.Septemper 2015
Regie: Bora Dagtekin
MitElyas M'Barek (Zeki Müller); Karoline Herfurth (Lisi Schnabelstedt); Katja Riemann (Gudrun Gerster); Alwara Höfers (Caro Meyer); Jella Haase (Chantal Ackermann) Max von der Groeben (Daniel "Danger" Backer); Anna Lena Klenke (Laura Schnabelstedt); Gizem Emre (Zeynep); Aram Arami (Burak); Uschi Glas (Ingrid Leimbach-Knorr)
Länge: 1 h 55 min
Genre: Komödie
FSK: ab 12 Jahre


Bewertung:
Endlich kam der schon lange erwartete 2.Teil von Fack Ju Göthe in die Kinos.Der Film macht sich dabei einfach über alles lustig, solange es eine kleine bis große Pointe hergibt. Leider aber wahr landetet diese Pointe dabei oft verblüffend nah an der Wirklichkeit. Wie auch schon der Vorgänger, schafft es auch dieser Teil, die ziemlichen Übertreibungen und die ziemlich übertriebene komische Jugendsprache beizubehalten. 

Vor allem Elyas M'Barek schafft es mit seiner Rolle, den Film noch sehenswerter zu machen. Seine Rolle des rauen Kriminellen mit weichem Herzen, wurde in dem Film nur noch perfektioniert. Schließlich hatte ihn jeder schon im ersten Teil mit seiner Art ins Herz geschlossen. Auch andere Dinge wurden perfektioniert.... so auch sein Körper, denn der wird in diesem Film wirklich oft gezeigt, ob nackt im Süßigkeitenautomaten oder in Badeshorts am Strand.
Natürlich ist neben ihm auch noch die restliche Schauspiel Crew nicht zu verachten. Ohne Chantal und Danger, wäre Fack Ju Göthe schließlich auch nicht Fack Ju Göthe.Die beiden sind daher auch meine Lieblingscharaktere von den Schülern. 

Wie schon im ersten Teil Chantals "Heul leise"  gibt es auch in diesem Film ein Zitat, was zum Kulzitat der Jugend von heute wird und zwar: "Du bist so Arzt!" Gerade durch die Ernsthaftigkeit mit der die Schauspieler solche Phrasen hervorbringen, werden diese zu wirklich lustigen Gags.
Nicht zu toppen sind natürlich in diesem Film auch wieder die Szenen mit Frau Gerster. Ihren Klebestift-Tick hat sie auch in diesem Teil beibehalten. Lasst euch von ihren Szenen besonders am Ende des Films überraschen und zum Lachen bringen!

Was ich jedoch ziemlich schade finde ist, dass Karoline Herfurth (Lisi), nur eine größere Nebenrolle spielt, denn nach Thailand fliegt sie aufgrund von Komplikationen doch nicht. Warum die Position ihrer Rolle so geändert wurde, weiß ich leider nicht.
Zudem ist im Vergleich zum ersten Teil der Handlungsstrang um die Machenschaften von Hauke Wölki und den thailändischen Waisenkindern etwas dünn gestrickt. Wo im ersten Teil eine klare und strickte Logik und die Verfolgung eines Handlunsstrang herrschte, gibt es in dem zweiten Teil eher etwas zu viel Drama und zu viele nicht ganz durchdachte Handlunsstränge.

Trotzdem finde ich, dass dieser Film emotionaler ist, als der erste Teil, denn nicht nur Chantal zeigt Herz, sondern auch Zeki macht allen anderen durch das Verschicken einer SMS klar, wie wichtig es ist anderen auch einmal etwas zurück zu geben. 

Fazit: Insgesamt kann ich nur sagen, dass der zweite Teil von "Fack Ju Göthe" ein fast genauso guter und komischer Nachfolger ist. Der einzig negative an dem Film beläuft sich ausschließlich auf den etwas dünnen Handlungsstrang. Ansonsten kann man genauso viel und genauso gut lachen wie im ersten Teil.

Wertung: 9/10

Dienstag, 8. September 2015

Kinotipp: The Transporter Refueled


Inhalt:

Frank ist im kriminellen Untergrund als "der Transporter" bekannt. Er ist der Beste, was Transporte betrifft und lässt sich von nichts von seinem abgemachten Deal abbringen. Dabei befolgt er bei seinen Deals immer drei Regeln: keine Namen, keine Fragen und keine Neuverhandlungen.
Doch bei seiner neuen Auftragsgeberin, Anna, muss er seine Regeln ändern. Denn sie hat vor sich an dem Gangster Karasov und seinen Partnern zu rächen. Damit Anna Frank dazubekommt weiter mitzumachen entführt sie seinen Vater. Frank lässt sich unter dem Druck auf die Mission ein und ist bald voll und ganz in die Sache verstrickt...


Starttermin: 3.Septemper 2015
Regie: Camille Delamarre
Mit: Ed Skrein (Frank Martin); Ray Stevenson (Frank Martin Sr.); Loan Chabanol (Anna); Gabriella Wright (Gina); Tatiana Pajkovic (Maria); Radivoje Bukic (Arkady Karasov); Lenn Kudrjawizki (Leo Imasov)
Länge: 1 h 37 min
Genre: Action
FSK: ab 12 Jahre

Bewertung: 

Der Transporter besitzt definitiv nicht viele Gesichtsausdrücke. Frank erinnert mich in dem Film ein wenig an Daniel Craig, denn dieser verzieht ebenfalls (fast) nie seine Miene. 
Das einzige Mal, dass man denkt, dass bei ihm Gefühle hochkommen, ist bei der Sorge um seinen Vater, als dieser entführt wird...
Lobenswert ist, dass man bei diesem Film nicht die Teile davor gesehen haben muss. Denn die einzelnen Geschichten/Filme des Transporters sind nicht wirklich zusammenhängend. Zudem hat auch der Schauspieler des Transporters aus den vorherigen Teilen gewechselt.

Sobald man "Der Transporter" hört ist eigentlich klar, dass der Charakter nicht so viel Eigenleben hat und es größten Teils um abgefahrene Autoaction, Kämpfe, Verfolgung und viel Gas geht. Doch mich hat der Film schon etwas erstaunt, denn ganz anders als das Klischee, war der Film tiefgründiger als gedacht.  
Schließlich hatte ich vorher schon viel über die Reihe gehört, aber eine gewisse Tiefgründigkeit der Storyline zählte bisher nicht dazu.

Nach einem Prolog, der ziemlich wichtig für den Film ist, wird anschließend erstmal Frank als Charakter dargestellt. Es wird somit direkt am Anfang des Films deutlich, was Frank für ein Typ ist und was für eine Besonderheit er stets befolgt.
Nervenaufreibend bei diesem Film ist, dass man die ganze Zeit im Film im Ungewissen gelassen wird und die Hintergründe nicht direkt ganz versteht. Doch ich finde, dass das den Film gerade spannend macht. Trotz allem hätte man meiner Meinung nach, ab und zu ein wenig mehr erklären können. Was ich ebenfalls schade finde ist, dass die weiblichen vier Hauptcharaktere wenig Eigenleben zeigen konnten.
Doch der Vater des Transporters bringt ein bisschen mehr Leben und Witz in den Film, was meiner Ansicht nach wirklich gut gemacht ist.

Fazit: 

Der neue "Transporter" zeigt nicht nur Autoaction und Kämpfe, sondern ist auch ein wenig auf den Hauptcharakter fokussiert.  Ich persönlich würde noch mehr Tiefe bevorzugen, aber das ist ja schließlich Geschmackssache.

Wertung: 7/10



Donnerstag, 20. August 2015

Urlaubsreif

www.filmstarts.de

Inhalt:

Lauren und Jim treffen sich zu einem Blind Date in einer Hooter's Filiale. Beide sind Singels und haben durch eine gebrochene Ehe auch noch Kinder im Gepäck. Das Date läuft jedoch einfach nur katastrophal und beide sind sich einig sich niemals wiederzusehen. Kurz darauf suchen beide einen Urlaubsort für sich und ihre Kinder. Durch ein Zufall sagt Laurens Freundin den Urlaub mit dem Chef von Jim ab. Beide sind scharf auf die Urlaubstickets, Lauren kauft ihrer Freundin die Hälfte der Urlaubstickets ab und auch Jim kauft für sich und seine Mädchen die andere Hälfte der Tickets. Beide sind anfangs unwissend, dass der andere jeweils die anderen Tickets gekauft hat . So kreuzen sich ihre Wege in Südafrika erneut. Wie wird der Urlaub wohl enden?

Bewertung:

Südafrika bietet ein tolles Flair und viele atemberaubende Szenen für den Film.So spielt der Film auch die meiste Zeit in dem Safari-Hotel der beiden Urlauber. Das Setting ist wunderbar gewählt und strahlt solch eine Schönheit aus, die den Zuschauer nur mitreißen kann. Kein Wunder, dass ich beide durch diesen Uraub langsam näher kommen. Aber nicht nur die Erwachsenen verstehen sich im Laufe des Films immer besser, auch ihre Kinder raufen sich zusammen. Auch wenn jeder von ihnen die üblichen Alterssorgen ihrer Altersklasse umherträgt: ein Junge hat Schwierigkeiten sich im Baseball zu behaupten, einer der Töchter kommt über den Tod ihrer Mutter nicht hinweg und die Älteste der Mädchen trifft ihre erste Liebe, wird aber immer für einen Jungen gehalten. Doch Lauren und Jim ergänzen sich so perfekt, dass sie jeweils die Lösungen für die Kinder des anderen haben. Der Film hat so viel Herz und man kann beobachten wie langsam eine wirkliche Familie entsteht. Wobei man sagen muss, es sind gar nicht so sehr die Szenen zwischen Adam Sandler und Drew Barrymore sind, die ans Herz gehen, sondern die Szenen, in denen sich der eine jeweils andere um die Kinder des anderen kümmert. 

Der Film hätte eigentlich mit dem Urlaubsende schon  zu ende sein können, gäbe es nicht noch ein paar Hindernisse zu überwinden. Aber die gehören schließlich in jedem Film rein, sonst wäre alles schleißlich viel zu einfach.
Der Film ist eine wirklich gute Laune verbreitende Familienkomödie, bei der es an vielen Stellen etwas zu lachen gibt.
Die Chemie stimmt einfach zwischen Drew Barrymore und Adam Sandler, was sie bereits schon in anderen Filmen, wie zum Beispiel in "50 erste Dates" bewiesen haben. Ich kann nur hoffen, dass Urlaubsreif nicht ihre letzte Zusammenarbeit bleibt.

Zudem ist die musikalische Untermalung in diesem Film sehr lustig dargestellt. Einmal werden die Gedanken der Anwesenden durch Songs untermalt. Was ziemlich witzig ist und ein tolles stilistisches Mittel für einen Film darstellt. Außerdem gibt der dauerhaft Singende Entertainer in dem Hotel immer einem passenden Ständchen zu einer Szene, indem er einfach wie aus dem nichts auftaucht. Das Ganze gibt dem Film zusätzlich einen sehr lustigen Touch.

Fazit: Der Film ist wirklich total warmherzig und berührend und man wird voll und ganz mitgerissen. Zudem zeigt es einem, wie toll doch eine Patchwork Familie sein kann. Adam Sandler und Drew Barrymore sind mal wieder in Bestform und bescheren einem einen tollen Abend mit diesem Film!

Wertung: 10/10

Fakten:
-Erscheinungstermin: 22.Mai 2014
-Originaltitel: Blended
-Laufzeit: 1h 57min
-Genre: Romanze, Familie,Komödie
-FSK: 0
-Regie: Frank Coraci
-Produktionsland: USA
-Cast: Adam Sandler (Jim Friedman); Drew Barrymore (Lauren Reynolds); Kevin Nealon (Eddy); Terry Crews (Nickens); Wendi McLendon-Covey (Jen); Emma Fuhrmann (Espn Friedman); Bella Thorne (Hilary Friedman); Alyvia Alyn Lind (Lou Friedman); Joel MyHale (Mark)


Freitag, 14. August 2015

Ein Versprechen - Reise in die Vergangenheit


Inhalt: 


Friederich Zeitz findet eine Anstellung bei gutdem betuchten Karl Hoffmeister als Sekretär. Als er das erste Mal sein Anwesen besucht lernt er seine wunderschöne Ehefrau Charlotte kennen. Vom ersten Moment an fühlen sich die beiden zueinander hingezogen. Zuerst sträubt sich Charlotte jedoch gegen diese Zuneigung. Herr Hoffmeister bittet Friedrich schließlich auf sein Anwesen zu ziehen, da er mit seiner Arbeit über aus zu Frieden ist. Die beiden kommen sich dabei langsam näher. Charlottes Mann bleibt das nicht verborgen und arrangiert einen wichtigen Auftrag in Mexiko, dem Friedrich folge zu leisten hat. Als Charlotte dies erfährt, will sie ihn gar nicht gehen lassen. Doch Friedrich macht sich schließlich auf den Weg und als würde das nicht schon reichen beginnt auch noch der erste Weltkrieg....








Bewertung: 


Der Film ist ein Drama einer verbotenen Liebe. Doch ich muss wirklich sagen nach einiger Zeit wusste ich nicht mehr, wo ich hingucken sollte ... überall außer auf den Bildschirm.  Die Dialoge und die Handlung sind ziemlich langweilig.  Der Film selber kommt kaum in Fahrt. Die Affäre ist eigentlich gar keine Affäre denn es passiert absolut nichts spannendes zwischen den beiden. Generell ist es seltsam, wie sie überhaupt zu den Gefühlen kommen, denn erklärende Filmmomente gibt es nicht. Außerdem fragt man sich ob Karl Hoffmeister die Beiden mit Absicht so nah zusammen gebracht hat, in manchen Szenen denkt man er will sie wirklich absichtlich zu Liebenden machen. Das ganze ist einfach etwas komisch.
Es ist zum Teil auch ziemlich
frustrierend, wenn man sieht, dass sich die beiden immer mehr mögen aber nicht aufeinander zugehen können. Die Emotionen sind nicht so, wie man sie sich vielleicht von dem Film erhofft hätte. Meiner Ansicht nach können hauptsächlich die Kostüme und die Kulissen punkten. Was ziemlich schade ist, denn die Story hätte eine sehr gute Vorlage, für einen sehr guten Film geboten. Vor allem bei einem so tollen Cast. Sonst fehlt es dem Film einfach an Tiefe und Spannung. Ich bin leider enttäuscht, ich hätte mir von der Storyline definitiv mehr erhofft.


Fazit: Der Film hätte wirklich gut werden können, wenn man die gleiche Arbeit, die man in die Kulissen und Kleidung gesteckt hat, auch in die Handlungen und Dialoge gesteckt hätte. Dieser Film ist definitiv nur etwas für mega Vergangenheitsfilmfans, die einfach die Kulissen der Filme, die in der damaligen Zeit spielen, mögen.

Wertung: 3/10

Fakten:

-Erscheinungsjahr: 2013
-Laufzeit: 98min

-Genre: Drama, Romantik
-Regie: Patrice Leconte
-Cast: Alan Rickman, Andrew Mcllrov, Caroline Donnelly, Jean-Louis Sbille, Rebecca Hall 
-Originaltitel: A Promise