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Montag, 27. Juli 2015

Kinotipp: Unknown User

Hey ihr Lieben,

habt ihr mal Lust auf einen moderneren Horrorfilm? Dann schaut euch am besten Unknown User an! Zum ersten mal ein Horrorfilm... der ganz anderes ist... als man es vielleicht sonst immer kennt.

Inhalt:

Blaire skypt mit ihren Freunden, darunter auch mit ihrem Freund Mitch. Sie unterhalten sich über alltägliche Dinge und über ihre tote Freundin Laura Barns. Es ist nämlich ihr Todestag, denn genau vor einem Jahr hat sie sich das Leben genommen. Obwohl anfangs noch alle witzeln und lachen, wandelt sich dies schnell in eine regelrechte Horrorsituation um: Irgendwer ist in ihrem Chat... Die vielen Versuche den Unbekannten rauszuschmeißen scheitern und der Unbekannte zwingt sie zu einem Spiel auf Leben und Tod... Dazu kommen noch die Nachrichten von der toten Laura Barns....


Starttermin: 16.Juli
Regie: Lewan Gabriadze
Mit: Shelly Henning (Blaire); Moses Jacob Storm (Mitch); Renee Olstead (Jess); Will Peltz (Adam);  Jacob Wysocki (Ken); Courtney Halverson (Val)
Genre:  Horror
Länge: 83 min
FSK: ab 12 Jahre

Bewertung:

Unknown User ist ein sehr moderner Horrorfilm. Denn er zeigt, dass auch Angst und Schrecken über Skype und Facebook verbreitet werden können. Der Film ist mal etwas ganz neues in der Horrorfilmszene, wobei besonders die Art und Weise, wie der Film gedreht wurde grundlegend dazu beiträgt: Denn der ganze Film basiert im Prinzip nur darauf, dass man die Bildschirmübertragung von Blaire sieht. Gespräche erfolgen nur über Skype. Es werden auch viele Chats eingebaut, wie Facbook oder iMessage, die man mitlesen kann. Spotify und YouTube dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen. Das Besondere ist einfach, dass im Prinzip keiner der Jugendlichen einen Fuß vor die Tür setzt.
In dem Film lernt man besonders am Anfang die Clique erstmal kennen und erfährt, wie sie funktioniert. Erst durch das brutale Spiel von dem Unbekannten wird klar, dass doch alle viele dreckige kleine Geheimnisse haben, die nicht gerade nett gegenüber den anderen sind...

Außerdem ist in diesem Film Mobbing und seine Folgen ein sehr großes Thema. Es wird klar, was und wer Laura Barns wirklich in den Selbstmord getrieben hat und was ein peinliches Video auf YouTube alles anstellen kann.

Spannung ist bei diesem Film wirklich garantiert. Abschließend kann ich wirklich nur sagen, dass Unknown User wirklich mit Originalität, Innovation und Angepasstheit an unsere heutige Jugend punkten kann. Vertraute Horror-Elemente werden digital geupdated und genau diese Mischung macht diesen Film total spannend und gruselig. Er ist super inszeniert und umfasst eine zeitgemäße Geschichte.

Wertung: 9/10

Samstag, 26. Juli 2014

Hänsel & Gretel - Hexenjäger

Inhalt:

Jahre nachdem Hänsel und Gretel aus dem Pfefferkuchenhaus fliehen konnten wurden die beiden zu weit bekannten Hexenkopfgeldjägern. Daraufhin werden sie eines Tages vom Bürgermeister aus Augsburg angeheuert die Hexe aus dem finsteren Wald umzubringen. Denn die Hexe plant die blutige Opferung  von zahlreichen Kindern. Doch schon bald merken die beiden, dass in diesem Wald noch eine viel größere Gefahr lauert und dieser Kampf zu ihrer bisher größten Herausforderung wird. Doch als Gretel von Hexen entführt wird, tut Hänsel alles um seine Schwester zu retten und die eigentliche Hexenjagd wird zur Nebensache...

Bewertung:

Neben Red Riding Hood oder Snow White and the Huntsman ist auch Hänsel und Gretel eine Märchenneuauflage.
Besonders im Vordergrund dieses Märchens steht ganz klar: Action. Von Anfang bis Ende lassen Hänsel und Gretel ihre Armbrüste und restlichen Waffen nicht sinken. Sie sind nicht mehr die ängstlichen Kinder von damals, die von der Hexe gefangen wurden, sondern sind rachsüchtige Hexenjäger, die jede Hexe umbringen wollen, die ihnen in den Weg kommt.
Es handelt im Prinzip nicht von dem eigentlichen Märchen, basiert jedoch in gewisser Weise darauf. Der Film ist zwar etwas härter, denn es wird schon mal ein Arm oder Bein ausgerissen, doch trotzdem schlägt dies nicht auf den Magen, da es ein wenig überspitzt und vielleicht ein klein wenig ironisch dargestellt wird.

Die Story des Films ist in keinem Fall langweilig, die Spannung hält sich bis zum Schluss.
Es gibt sogar ein klein wenig Liebe in diesem Film, die jedoch auf keinem Fall im Vordergrund steht, aber den Film ein wenig "beruhigt".
Von den Schauspielern überzeugt mich vor allem Gemma Arterton in ihrer Rolle als Gretel. In ihrer engen Lederkluft wirkt sie tough und mutig und nimmt den Zuschauer für sich ein. Jeremy Renner spielt zwar in diesem Film eher einen grimmigen Hänsel, doch trotzdem schafft er es Sympathien für sich zu gewinnen.
Insgesamt passen die beiden wirklich toll zusammen und ich finde man hätte die Rollen nicht besser besetzen können.


Fazit: Hänsel & Gretel ist ein wirklich toller Film, den es sich wirklich lohnt anzuschauen. Action ist der Hauptinhalt des Filmes und mit dem toll besetztem Geschwisterpaar kann es gar nicht langweilig werden. Zwar dreht es sich nicht direkt um das Märchen an sich, aber der Film ist definitiv sehenswert!

Wertung: 10/10

Fakten:

-Orginaltitel: Hansel & Gretel: Witch Hunters
-Erscheinungsjahr: 2013
-Laufzeit: 98 min
-Genre: Action, Fantasy, Horror
-FSK: 16
-Regie: Tommy Wirkola
-Produktionsland: USA
-Cast: Jeremy Renner (Hänsel); Gemma Arterton (Gretel); Famke Janssen (Muriel); Peter Stormare (Amtsrichter Berringer); Derek Mears (Edward); Pihla Viitala (Mina); Rainer Bock (Bürgermeister Englemann)

Mittwoch, 16. Juli 2014

Dreamcatcher: Das Böse findet einen Weg

Inhalt:

Henry, Beaver, Jonesy und Pete sind vier Jugendfreunde, die seit der Kindheit durch Telepathie miteinander verbunden sind. Gemeinsam machen sie sich wie jedes Jahr auf den weg zu ihrem alljährlichen Jagdausflug in die Wälder Maines.
Doch plötzlich passieren seltsame Dinge. Als dann noch ein Kampfhubschrauber auftaucht und das Gebiet zum Sperrgebiet erklärt scheint die Situation zu eskalieren und die vier Freunde werden von mysteriösen Wesen aus dem All angegriffen...

Bewertung:

Der Anfang ist wirklich vielversprechend, doch leider hält dies nicht den ganzen Film an. Vielerlei Dinge werden nicht erklärt oder so seltsam dargestellt,  dass man nicht weiß was man damit anfangen soll.  
Bei der Hintergrundgeschichte kann man wirklich Rätselraten spielen, z. B. wer welche Fähigkeit hat ... und vieles weiteres.

Die Charaktere fand ich jedoch sehr gut ausgearbeitet,  jeder war durch eine bestimmte Charakterzug definiert. Bei der Einführung der Charaktere nimmt sich der Regisseur nämlich viel Zeit und setzt dies auch sehr gut um.
Alle vier passen als Freunde wirklich gut zusammen und man merkt, dass ihre Freundschaft viel tiefer greift, als jede normale Freundschaft. In ihren Jugendtagen retten die vier nämlich einen geistig zurückgebliebenen Jungen namens Duddits.
Das verändert ihr Leben gewaltig, denn sie erhalten Duddits telepathische Kräfte. 

Doch als in der zweiten Hälfte des Films die Story in die übernatürliche Ebene übergeht kippt der Film ein wenig.

Das Geschehen beinhaltet nun Ekelhorrorszenen, die den Zuschauer zwar schon einmal schaudern lassen, ihn aber trotzdem kaum in das Geschehen hineinversetzen, so dass man sich wirklich gruseln kann. Alles ist einfach ein wenig zu unecht gestaltet .
Die ganzen verschiedenen Motive Alien, Mystery, Militär und Horror werden ziellos durcheinander geworfen und man durchschaut ab und zu die Handlung nicht mehr ganz.

Fazit: Dreamcatcher bietet ein wenig zu viele groteske Szenen und es bleiben einfach zu viele Fragen offen. 

Wertung: 5/10


Fakten:

-Erscheinungsjahr: 19. März 2003
-Laufzeit: 128 min
-Genre: Horror, Sience-Fiction, Mystery
-FSK: 16
-Regie: Lawrence Kasdan
-Produktionsland: USA
-Cast: Thomas Jane (Dr Henry Devlin); Jason Lee (Joew "Beaver" Clarendon); Damian Lewis (Gary "Jonesy" Jones); Timothy Olyphant (Pete Moore); Morgan Freeman (Colonel Abraham Curtis); Tom Sizemore (Lieutenant Owen Underhill); Donnie Wahlberg (Douglas "Duddits" Cavell)