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Freitag, 14. August 2015

Ein Versprechen - Reise in die Vergangenheit


Inhalt: 


Friederich Zeitz findet eine Anstellung bei gutdem betuchten Karl Hoffmeister als Sekretär. Als er das erste Mal sein Anwesen besucht lernt er seine wunderschöne Ehefrau Charlotte kennen. Vom ersten Moment an fühlen sich die beiden zueinander hingezogen. Zuerst sträubt sich Charlotte jedoch gegen diese Zuneigung. Herr Hoffmeister bittet Friedrich schließlich auf sein Anwesen zu ziehen, da er mit seiner Arbeit über aus zu Frieden ist. Die beiden kommen sich dabei langsam näher. Charlottes Mann bleibt das nicht verborgen und arrangiert einen wichtigen Auftrag in Mexiko, dem Friedrich folge zu leisten hat. Als Charlotte dies erfährt, will sie ihn gar nicht gehen lassen. Doch Friedrich macht sich schließlich auf den Weg und als würde das nicht schon reichen beginnt auch noch der erste Weltkrieg....








Bewertung: 


Der Film ist ein Drama einer verbotenen Liebe. Doch ich muss wirklich sagen nach einiger Zeit wusste ich nicht mehr, wo ich hingucken sollte ... überall außer auf den Bildschirm.  Die Dialoge und die Handlung sind ziemlich langweilig.  Der Film selber kommt kaum in Fahrt. Die Affäre ist eigentlich gar keine Affäre denn es passiert absolut nichts spannendes zwischen den beiden. Generell ist es seltsam, wie sie überhaupt zu den Gefühlen kommen, denn erklärende Filmmomente gibt es nicht. Außerdem fragt man sich ob Karl Hoffmeister die Beiden mit Absicht so nah zusammen gebracht hat, in manchen Szenen denkt man er will sie wirklich absichtlich zu Liebenden machen. Das ganze ist einfach etwas komisch.
Es ist zum Teil auch ziemlich
frustrierend, wenn man sieht, dass sich die beiden immer mehr mögen aber nicht aufeinander zugehen können. Die Emotionen sind nicht so, wie man sie sich vielleicht von dem Film erhofft hätte. Meiner Ansicht nach können hauptsächlich die Kostüme und die Kulissen punkten. Was ziemlich schade ist, denn die Story hätte eine sehr gute Vorlage, für einen sehr guten Film geboten. Vor allem bei einem so tollen Cast. Sonst fehlt es dem Film einfach an Tiefe und Spannung. Ich bin leider enttäuscht, ich hätte mir von der Storyline definitiv mehr erhofft.


Fazit: Der Film hätte wirklich gut werden können, wenn man die gleiche Arbeit, die man in die Kulissen und Kleidung gesteckt hat, auch in die Handlungen und Dialoge gesteckt hätte. Dieser Film ist definitiv nur etwas für mega Vergangenheitsfilmfans, die einfach die Kulissen der Filme, die in der damaligen Zeit spielen, mögen.

Wertung: 3/10

Fakten:

-Erscheinungsjahr: 2013
-Laufzeit: 98min

-Genre: Drama, Romantik
-Regie: Patrice Leconte
-Cast: Alan Rickman, Andrew Mcllrov, Caroline Donnelly, Jean-Louis Sbille, Rebecca Hall 
-Originaltitel: A Promise
 
 







Montag, 21. April 2014

Rubinrot

Inhalt:

Gwendolyn Shepherd ist 16 Jahre alt und ihre Familie hütet bereits seit Generationen ein großes Geheimnis: Ein Zeitreise-Gen, dass innerhalb der Familie weitervererbt wird, doch nicht jeder kann es besitzen. Es wird angenommen, dass Charlotte, Gwendolyns Cousine, der Träger dieses Gens sein wird. Doch eines Tages verspürt Gwendolyn ein starkes Schwindelgefühl und findet sich plötzlich in der Vergangenheit wieder. Sie ist fassungslos und verwirrt.  Ihre Freundin Leslie weiß auch von dem Familiengeheimnis bescheid und hilft Gwendolyn.  Nach weiteren unkontrollierten Zeitsprüngen berichtet Gwendolyn endlich ihrer Mutter von den Vorkommnissen. Diese nimmt sie mit zu den de Villers, die einen mysteriösen Geheimbund leiten und ebenfalls das Gen vererben. Gwendolyn wird fortan für Aufträge zusammen mit Gideon de Villers, einem anderen Zeitreisenden, in die Vergangenheit geschickt. Gemeinsam versuchen sie das Geheimnis um den sagenumwobenden Rubin zu lüften....


Bewertung:

Der Film basiert auf dem ersten Teil der Edelsteintrilogie "Rubinrot". Für alle, die das Buch nicht kennen, besteht in dieser Bewertung Spoilergefahr.

  1. Die Umsetzung des Buches in ein Skript ist relativ gut gelungen. Die einzigen großen Änderungen sind: - Gwendolyn kleine Schwester Caroline  wurde weggelassen.- Ebenfalls kann Gwendolyn bis zu ihrem Geburtstag keine Geister sehen.- Sie lernt Gideon schon vor ihrer Erkenntnis das sie das Zeitreise-Gen besitzt kennen.- Gideon hilft ihr bereits in diesem Teil die Mysterien des Rubins zu erforschen. - Am Ende des Films gibt es einen Kirschblütenball, der überhaupt nicht im Buch vorkam.Von den ganzen Änderungen stört mich am meisten die Tatsache, das Gwendolyn Gideon schon vorher kennenlernt und das Gideon ihr bereits im ersten Teil hilft und sich gegen die Loge stellt. In meinen Augen wirft das die Liebesgeschichte der beiden durcheinander und auch den Inhalt der fortführenden Bücher. Im ersten Teil regelt Gwendolyn nämlich alles alleine, den größten Teil im zweiten Band auch, erst im dritten Band vertraut sie Gideon alles an und er hilft ihr. Da man den Inhalt so über den Haufen geworfen hat, bin ich schon sehr gespannt, welche Änderungen für den zweiten Teil Saphierblau vorgenommen wurden, der im August dieses Jahres erscheint.
  2. Die Schauspieler, wie zum Beispiel Josefine Preuß, Maria Ehrich und Jannis Niewöhner fand ich sehr sympathisch und passend für ihre Rollen. Für die Rolle der Leslie hätte ich mir eine andere Schauspielerin gewünscht, da sie sehr von der Vorstellung, die man im Buch vermittelt bekommt, abweicht.
  3. Außerdem kriselte es meiner Meinung nach ab und zu an der schauspielerischen Leistung. Manchmal wirken die Gestiken und Mimiken zu gezwungen, so als könnte man die Regieanweisung beinahe selbst hören.
  4. Ein weiterer Kritikpunkt sind für mich die Dialoge. Ich verstehe einfach nicht wieso man die Sprache passend an eine jugendliche Zielgruppe geändert hat, manchmal wird dadurch eine Szene einfach total versaut. Gwendolyns Dialoge waren an manchen Stellen so unpassend, dass die ganze Szene zerstört wurde. Zum Beispiel als sie in die Loge aufgenommen wird: Es herrscht mystische Stimmung, alle sind ernst... und dann fängt Gwendolyn plötzlich an zu reden: "Und was wenn ich mich euch nicht anschließen will? Was ist so eine Loge überhaupt? Kann mir das mal jemand erklären!" und sie zerstört total den Moment.
  5. Die Loctaions für den Film sind jedoch wirklich hübsch und gut gewählt, man merkt gar nicht, dass für den Film nur vier Tage im eigentlichen London gedreht wurde.
  6. Überrascht war ich außerdem, dass man mehr Spannung in den Film gebracht hat, in dem man den Fokus eher auf den Rubin und sein Geheimnis gesetzt hat. 
  7. Schade fand ich nur, dass dadurch das Gideon Gwendolyn bereits in diesem Teil hilft, Gwendolyn ihren anfänglichen Hass auf ihn zu schnell überwindet. Der Liebesgeschichte wurde damit auf gewisse Art und Weise die Spannung genommen.
  8. Jedoch schafft der Film es trotzdem dem Zuschauer einen Teil des Charmes von dem Buch zu übermitteln.

Fazit: Trotz der vielen Kritikpunkte mag ich den Film. Obwohl ich mich dann doch meistens an immer den gleichen Stellen, über die gleichen Sachen aufrege. Dies wird wahrscheinlich für alle Fans der Buchreihe so sein, aber man muss sich einfach sagen: kein Buch kann perfekt verfilmt werden. Also schaut doch mal in den Film rein!

Wertung: 6/10

Fakten:
-Erscheinungsdatum: 14. März 2013
-Laufzeit: 122 min
-Genre: Drama, Romantik, Fantasy
-FSK: 12
-Regie: Felix Fuchssteiner
-Produktionsland: Deutschland
-Cast: Maria Ehrich (Gwendolyn Shepherd); Jannis Niewöhner (Gideon de Villers); Laura Berlin (Charlotte Montrose); Jennifer Lotsi (Leslie Hay); Veronica Ferres (Grace Shepherd); Josefine Preuß (Lucy Montrose); Florian Bartholomai (Paul de Villers); Axel Milberg (Lucas Montrose); Rüdiger Vogler (Mr. George); Uwe Kockisch (Falk de Villers); Gottfried John (Dr White)

Montag, 14. April 2014

Kate & Leopold

Inhalt:

Stuart entdeckt eine Möglichkeit durch einen einen auftretenden Riss in der Zeit in die Vergangenheit zu reisen. Während einer seiner Zeitreisen ins Jahr 1876, wird er von Leopold, dem dritten Herzog aus Albany, beobachtet und verfolgt. Dies führt dazu, dass Leopold kurz darauf auch in der Zukunft landet. Dort trifft er auf Stuarts Nachbarin Kate McKay. Sie ist von den Männer enttäuscht und hat erstmal die Nase voll von ihnen. Doch Leopold beeindruckt sie mit seinen altmodischen Umgangsformen und Manieren und sie verlieben sich ineinander.


Bewertung:

Kate & Leopold ist ein schöner, romatischer Film. Wer einen Gentleman sucht hat ihn hier gefunden! Hugh Jackman, den man bisher hauptsächlich als Wolverine kennt, zeigt in diesem Film sein Gespür für die Liebe und zieht den Zuschauer mit seiner charmanten Art in den Bann.
Zusätzlich kamen auch lustige Szenen nicht zu kurz und man hatte etwas zu lachen.
Die Chemie zwischen Kate (Meg Ryan) und Leopold (Hugh Jackman) stimmt hundertprozentig!
Die beiden vermitteln in diesem Film, dass es die wahre Liebe gibt. Man muss nur bereit sein zu warten und sich trauen zu springen.
In dem Film gab es jedoch einige kleine Logikfehler. Zum Beispiel interessiert sich Leopold in der neuen Welt überhaupt nicht für die neuen Erfindungen, obwohl er selber in seiner Zukunft den Aufzug erfindet und er findet sich generell viel zu schnell zu recht und akzeptiert das Neue einfach sofort.
Diese kleinen Fehler haben mich trotzdem nicht sonderlich gestört. Für mich stand die Liebesbeziehung in diesem Film im Vodergrund und ich hätte gar nicht gewollt, dass man noch zusätzlich große Zeitreisenactionszenen mit einbringt. 
Der Soundtrack "Until" von Sting ist ebenfalls sehr süß und passt zum Film.
Besonders gut fand ich, dass das Problem der Beiden, getrennt zu sein durch ein Jahrhundert, die ganze Zeit aufrecht erhalten wird. Die Lösung dieses Problems war vor allem nicht vorher sehbar!

Fazit: Kate & Leopold ist ein toller Film, der die heutige Welt und ihre Umgangsformen mit denen aus früheren Zeiten vereint. Jeder der Romantik und ein wenig Komödie in Filmen liebt sollte sich diesen Film einmal anschauen! 

Wertung: 9/10


Fakten:
-Erscheinungsjahr: 2001
-Laufzeit: 114 min
-Genre: Romantik
-FSK: 0
-Regie: James Mangold
-Produktionsland: USA
-Cast: Meg Ryan (Kate McKay); Hugh Jackman (Leopold, Herzog von Albany); Liev Schreiber (Stuart Besser); Breckin Meyer (Charlie McKay); Natasha Lyonne (Darci); Bradley Whitford (J. J. Camden); Spalding Grey (Dr. Geisler)

Donnerstag, 13. Februar 2014

Mona Lisas Lächeln

Inhalt:

Katherine Watson kommt als neue Dozentin nach Wellesley und hofft auf ehrgeizige, emanzipierte Frauen. Doch schnell stellt sie fest, dass alles nur Schein ist: eine Benimmschule, um die perfekte Hausfrau auszubilden, getarnt als Eliteschule. Eigenständiges Denken gilt an dieser Schule als "subversiv". Katherine macht es sich nun zur Aufgabe, die Mädchen von dem konservativen Denken abzubringen. Ihr Ziel ist es sie zu überzeugen, dass es für Frauen auch andere Rollen in der Gesellschaft gibt, als die der Hausfrau und Mutter.

Bewertung:

Es ist schwer zu sagen in welches Genre der Film einzuordnen ist. Für ein Drama ist es zu amüsant. Als Komödie kann man es jedoch nicht bezeichnen. Eine Romanze ist es auch nur ansatzweise.
Trotz des nicht definierbaren Genres, bietet der Film ein tollen Einblick in die 50er- Jahre. Die Umsetzung übt eine gewisse Fazination auf den Zuschauer aus und lässt ihn vollständig in die Welt von damals eintauchen. Mike Newell kombiniert die Emanzipationsgeschichte sehr gelungen mit der Mode und dem Design der frühen Fünfzigerjahre.

Das Frauenbild der damaligen Zeit wurde sehr anschlaulich umgesetzt: studieren um später Hausfrau zu werden. Der Film ist jedoch viel zu oberflächlich und die Probleme der Studentinnen viel zu banal und vorhersehbar. Man wird von der Geschichte der Dozentin und ihren Schülerinnen nicht wirklich mitgenommen. Die Handlung weist keine unerwarteten Wendungen auf und Katherine handelt nicht so kämpferisch, wie ich es mir von ihr erhofft hatte. Der Funke springt einfach nicht zum Zuschauer über.
Wirklich enttäuscht war ich vom Ende. Die Auseinandersetzung zwischen Betty und Katherine wird zu schnell und zu abrupt gelöst und man weiß gar nicht, wie es plötzlich zu dieser Wandlung gekommen ist. Auch der Rest des Schlusses ist einfach nur enttäuschend.

Fazit: Die Handlung ist ziemlich langweilig, Spannung gibt es eher weniger in diesem Film. Sehenswert ist er nur aufgrund der tollen Besetzung ( Julia Roberts und Kirsten Dunst) und der grandiosen Umsetzung der 50er-Jahre.

Wertung: 4/10 Sternen

Fakten:
-Erscheinungsdatum: 2003
-Laufzeit: 117 Minuten-Genre:
-FSK: 0
-Regie: Mike Newell
-Produktionsland: USA
-Cast: Julia Roberts (Katherine); Kirsten Dunst (Betty Waren); Julia Stiles (Joan Brandwyn); Maggie Gyllenhaal (Giselle Levy); Ginnifer Goodwin (Connie Barker); Ebon Moss-Bachrach (Charlie Stewart); Dominic West (Bill Dunbar); Juliet Stevenson (Amanda Armstong); Marcia Gay Harden (Nancy Abbey)