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Donnerstag, 14. Januar 2016

Kingsman: The Secret Service

Inhalt :

Harry Hart ist ein britischer Geheimagent bei den Kingsman. Die Agenten sind jedoch durch den Tod eines ihrer Mitglieder auf der Suche nach neuen Rekruten. Eines Tages wird Harry auf den Sohn eines verstorbenen Kollegen aufmerksam und will ihn für die Kingsman rekrutieren. Dort muss "Eggsy" zu allererst eine Ausbildung mit verschiedenen Prüfungen überstehen. Wobei nicht nur Kampftraining zu der Ausbildung zählt, sondern auch die Qualitäten eines Gentlemen. Schon bald beginnt der erste Fall: Mächtige und berühmte Leute werden auf der ganzen Welt entführt. Hart und Eggy nehmen ihre Ermittlungen auf. Schon bald wird klar, dass Valentine und seine Assistentin hinter dem Komplott stecken und sie sind eine größere Gefahr, als die beiden zu Beginn vermutet hatten...

Bewertung:
Mit dem Film "Kingsman: The Secret Service" wird ganz klar eine Anspielung auf die James Bond Serie deutlich.
In dem Filmen werden die markanten Merkmale aller James Bond einmal gut durchmischt und wieder zusammengesetzt. Das macht den Film zu was ganz neuem. Zudem kommt man durch die Ironie des Films manchmal nicht mehr aus dem Lachen heraus. Auf der anderen Seite kommt natürlich die Spannung und die Aktion in dem Film nicht zu kurz, es ist folglich nicht nur eine Komödie. Albernheiten, witzige Kommentare und ernste Filmstellen sind perfekt ausbalanciert. Dies sticht besonders gut bei manchen Spionageartikeln heraus.. doch mehr will ich hierzu noch nicht verraten.

Der Film-Schurke ist wirklich die lustigste Figur des Films. Samuel L. Jackson bringt einem durch seine Mischung eines Bond-Bösewichts, einem Rapper, Kind und Milliardär, so zum Lachen, dass man gar nicht mehr aufhören kann. Der Charakter ist so absurd, dass es ihn schon wieder wirklich gut macht. Ich meine, welcher ernstzunehmender Bösewicht hat schon einen Sprachfehler und kann kein Blut sehen?

Selbst die Gewaltszenen in diesem Film sind absurd und überdreht dargestellt, aber immer noch so ernst gehalten, dass sie einem den Atem verschlagen. Dieser Faktor macht den Film einfach aus.

Kingsman besitzt einfach alles was einen erstklassigen Agententhriller ausmacht: Action, gewürzt mit viel Ironie, geschniegelte Bondhelden und diabolische Schurken. Doch im Gegensatz zu dem echten James Bond, der sich nebenbei bemerkt auch wirklich ernst nimmt, sind die Kingsman ziemlich übertrieben dargestellt, sodass man sie schon als eine Charakterkarikatur des echten James Bond beschreiben kann.
Die Settings des Films sind gut gewählt und zeigen eine gewisse Vielfältigkeit. Zwar lässt der Film gegen Ende ein wenig nach, da ein paar Handlungen und Ereignisse erfolgen, die ich nicht ganz nachvollziehen kann, aber es ist trotzdem insgesamt ein wirklich guter und lustiger Film.

Fazit: Kingsman ist ein wirklich lustiger Agententhriller, der viele der Charaktereigenschaften der verschiedenen James Bonds in sich trägt: geschniegelt wie Brosnan,  eiskalt wie Craig und elegant und cool wie Connery.

Wertung: 9/10

Fakten:
-Erscheinungstermin: 12. März 2015
-Laufzeit: 129 min
-Genre: Action, Spionage, Komödie
-FSK: 16
-Regie: Matthew Vaughn
-Produktionsland: England
-Cast: Colin Firth( Harry "Galahad" Hart); Taron Egerton ( Gary "Eggsy" Unwin); Samuel L. Jackson (Richmond Valentine); Mark Strong ( Merlin); Mark Hamill ( Professor James Arnold); Sofia Boutelle (Gazelle); Michael Caine (Chester "Arthur" King)


Dienstag, 8. September 2015

Kinotipp: The Transporter Refueled


Inhalt:

Frank ist im kriminellen Untergrund als "der Transporter" bekannt. Er ist der Beste, was Transporte betrifft und lässt sich von nichts von seinem abgemachten Deal abbringen. Dabei befolgt er bei seinen Deals immer drei Regeln: keine Namen, keine Fragen und keine Neuverhandlungen.
Doch bei seiner neuen Auftragsgeberin, Anna, muss er seine Regeln ändern. Denn sie hat vor sich an dem Gangster Karasov und seinen Partnern zu rächen. Damit Anna Frank dazubekommt weiter mitzumachen entführt sie seinen Vater. Frank lässt sich unter dem Druck auf die Mission ein und ist bald voll und ganz in die Sache verstrickt...


Starttermin: 3.Septemper 2015
Regie: Camille Delamarre
Mit: Ed Skrein (Frank Martin); Ray Stevenson (Frank Martin Sr.); Loan Chabanol (Anna); Gabriella Wright (Gina); Tatiana Pajkovic (Maria); Radivoje Bukic (Arkady Karasov); Lenn Kudrjawizki (Leo Imasov)
Länge: 1 h 37 min
Genre: Action
FSK: ab 12 Jahre

Bewertung: 

Der Transporter besitzt definitiv nicht viele Gesichtsausdrücke. Frank erinnert mich in dem Film ein wenig an Daniel Craig, denn dieser verzieht ebenfalls (fast) nie seine Miene. 
Das einzige Mal, dass man denkt, dass bei ihm Gefühle hochkommen, ist bei der Sorge um seinen Vater, als dieser entführt wird...
Lobenswert ist, dass man bei diesem Film nicht die Teile davor gesehen haben muss. Denn die einzelnen Geschichten/Filme des Transporters sind nicht wirklich zusammenhängend. Zudem hat auch der Schauspieler des Transporters aus den vorherigen Teilen gewechselt.

Sobald man "Der Transporter" hört ist eigentlich klar, dass der Charakter nicht so viel Eigenleben hat und es größten Teils um abgefahrene Autoaction, Kämpfe, Verfolgung und viel Gas geht. Doch mich hat der Film schon etwas erstaunt, denn ganz anders als das Klischee, war der Film tiefgründiger als gedacht.  
Schließlich hatte ich vorher schon viel über die Reihe gehört, aber eine gewisse Tiefgründigkeit der Storyline zählte bisher nicht dazu.

Nach einem Prolog, der ziemlich wichtig für den Film ist, wird anschließend erstmal Frank als Charakter dargestellt. Es wird somit direkt am Anfang des Films deutlich, was Frank für ein Typ ist und was für eine Besonderheit er stets befolgt.
Nervenaufreibend bei diesem Film ist, dass man die ganze Zeit im Film im Ungewissen gelassen wird und die Hintergründe nicht direkt ganz versteht. Doch ich finde, dass das den Film gerade spannend macht. Trotz allem hätte man meiner Meinung nach, ab und zu ein wenig mehr erklären können. Was ich ebenfalls schade finde ist, dass die weiblichen vier Hauptcharaktere wenig Eigenleben zeigen konnten.
Doch der Vater des Transporters bringt ein bisschen mehr Leben und Witz in den Film, was meiner Ansicht nach wirklich gut gemacht ist.

Fazit: 

Der neue "Transporter" zeigt nicht nur Autoaction und Kämpfe, sondern ist auch ein wenig auf den Hauptcharakter fokussiert.  Ich persönlich würde noch mehr Tiefe bevorzugen, aber das ist ja schließlich Geschmackssache.

Wertung: 7/10



Mittwoch, 12. August 2015

Kinotipp: Pixels

Hey ihr Lieben,

Wer kennt noch die alten Videospiele? Pacman? Donkey Kong? Sagt euch das noch was? Und stellt euch jetzt einmal vor sie würden zum Leben erwachen. Genau! Ein Chaos würde ausbrechen! Dies zeigt der Film Pixels, den ich euch jetzt einmal vorstellen werde. Viel Spaß!



Inhalt:


Außerirdische nutzen alt gewordene Versionen der alten Videospiele der 80er-Jahre, um die Erde anzugreifen. Sie hatten die Aufnahmen der Videospiele, die damals ins Weltall geschickt worden sind, als eine Art Kriegserklärung verstanden und missinterpretiert.
Die Menschen sind mit der Situation völlig überfordert und das Militär ist machtlos. Doch der US-Präsident Will Cooper weiß, wer in dieser Situation helfen könnte: und zwar sein bester Freund Sam Brenner. Dieser war in den 80-er Jahren der "Beinahe" Videospiel-Champion und weiß, wie er mit Pacman und seinen anderen Begleitern umzugehen hat. Die vier alten Oldschoolgamer von damals werden nun versammelt, um dieses Mal nochmal bei den Videospiele an zutreten... nur geht es nun wirklich um Leben oder Tod... 2 Runden haben die Aliens bereits gewonnen, schafft es die Erde, dass Rennen noch aufzuholen?

Starttermin: 30.Juli.2015
Regie: Chris Columbus
Mit: Adam Sandler (Sam Brenner); Michelle Monaghan (Violet Van Patten); Kevin James (President Will Cooper); Peter Dinklage (Eddie Plant); Josh Gad (Ludlow Lamonsoff); Ashley Benson (Lady Lisa)
Genre:  Action, Sci-Fi, Komödie, Familie
Länge: 1 h 46 min
FSK: ab 12 Jahre

Bewertung:

Pixels ist ein wirklich toller Film für die ganze Familie. Für viele war es vielleicht auch mal ein Traum, dass die Videospiele zum Leben erwachen, doch in dem Film wird dieser Wunsch eher zum Alptraum für die Menschheit. 
Die ganzen Alien-Videospielkrieger sind meiner Ansicht nach richtig gut animiert. Die unrunden Grafiken, mit ihren bunten und grellen Farben wirken in diesem Film wirklich toll.
Besonders toll war die Runde gegen die leuchtenen Pilzen und Schlangen, grafisch war diese Runde einfach am besten gemacht.
Ironischer Weise ist der Weltuntergang dadurch eher belustigend anzusehen, denn wenn Frösche und Schlümpfe durch die Gegend hüpfen, könnte man es schon fast als einen schönen Weltuntergang bezeichnen. Eine wirklich ernsthaft beängstigende Stimmung kommt nicht auf.
Besonders süß fand ich zudem, dass einer der "Aliens" auch ein Eigenleben bekommen hat. Qubert ist so süß und so knuffig, man will ihn einfach nur in den Arm nehmen und knuddeln. Er spielt später im Film sogar eine wichtigere Rolle, da er den Menschen hilft.


Faszinierend und schön fand ich, dass der Präsident, der ebenfalls mal sein Geld mit seinen Kumpels in der Spielhalle verspielt hat, immer noch Kontakt zu seinen alten Freunden hat. Er hat sie nicht vergessen und das lässt einem den Präsidenten einmal in einem ganz anderen Licht erscheinen.

Zusammen geben Adam Sandler und Kevin James, schon genauso wie in Kindsköpfe, ein tolles Team ab und sorgen für ein albernes und lustiges Spektakel im Film.
Natürlich kommt auch der typische Adam Sandler Humor zum Vorschein, den man aus wirklich guten Filmen, wie z.B. Urlaubsreif kennt.
Ein wenig Liebe darf natürlich auch nicht fehlen  und der Film überrascht mit zwei Liebeshandlungssträngen. Wovon der eine, nicht ganz so realistisch und schon eher kurios ist.
Den einzigen Charakter mit dem ich wirklich nichts anfangen konnte war Peter Dinklage, ich finde dieser Schauspieler hat nicht wirklich etwas sympatisches an sich und wirkt bloß wie ein schmieriger Typ.


Auch wenn der Film manchmal etwas tiefgründiger hätte sein können, ist er ein echt bunter und witziger Hollywoodfilm, mit vielen Überraschungen und einer gut gelaunten Atmosphäre, der man den Weltuntergang gar nicht anmerkt.



Wertung: 8/10


Montag, 10. August 2015

Kinotipp: Ant-Man

Hey ihr Lieben, 

ich habe mal wieder einen Kinotipp für euch, denn diesen Kinofilm musste ich unbedingt sehen!! Es ist schließlich ein Marvelfilm! Im vorraus kann ich schon einmal sagen, dass er genauso kurios, wie faszinierend und lustig zu gleich ist. Also seid gespannt...


Inhalt:

Scott Lang ist ein Meisterdieb und landete im Gefängnis, nachdem er seinen Arbeitgeber um ein großes Vermögen erleichtert hatte. Seine Tochter Cassie ist für ihn das Wichtigste und direkt nach seiner Freilassung geht er sie wieder besuchen. Doch damit er sie öfters sehen kann, muss er sich einen Job suchen und die Unterhaltskosten bezahlen. Doch als Scott merkt, wie lange das dauert wird, wenn er alles ehrlich erarbeiten würde, entscheidet er sich, wieder seinen alten diebischen Gewohnheiten zu verfallen. Er wendet sich an Luis, seinen ehemaligen Zellgenossen, um in das Haus des Biochemikers Dr. Hank Pym einzubrechen. Doch Dr. Henk hatte das alles bereits im vorraus geplant und statt Scott wieder einzubuchten, weiht er ihn in sein Geheimnis de Ant-Man-Anzugs ein. Dieser kann den Träger auf Armeisengröße schrumpfen und ihn gleichzeitig an Stärke gewinnen lassen. Eine mächtige Technik, die auch böse Absichten in Menschen wecken kann, so wie zum Beispiel bei Darren Cross. Er ist der Ex-Assistent von Dr. Henk und will diese Technik für kämpferische Zwecke missbrauchen. Deshalb versuchen Pym, Lang und Pyms Tochter Hope Darren und seine Absichten aufzuhalten....

Starttermin: 23.Juli
Regie: Peyton Reed
Mit: Paul Rudd (Scott Lang); Evangeline Lilly (Hope); Micheal Douglas (Hank Pym); Corey Stoll (Darren Cross); Michael Pena (Luis); Abby Ryder Fortson (Cassie Lang)
Genre:  Action, Sci-Fi
Länge: 1 h 57 min
FSK: ab 12 Jahre

Bewertung:

Ant-Man spielt überraschenderweise in der Marvel-Welt, die Avengers werden selbst nämlich namentlich erwähnt und es gibt, wie fast immer in den zusammenhängenden Marvelfilmen, einen Gastauftritt eines Avengers. Der Film selber unterscheidet sich jedoch von den ganzen andern Marvel und Avengers Filmen, während noch in "Avengers 2: Age of Ultron" eine ganze Stadt durch die Lüfte schwebt, ging es in diesem Film nicht darum, dass Ganze zu toppen. Ant-Man überzeugt einfach durch eine ganz andere Welt, die den Menschen eröffnet wird und zwar einfach dadurch, dass die ganzen Kämpfe auf Ameisenebene stattfinden. So ist Ant-Man zum einen spannend, aber auf der anderen Seite auch ziemlich kurios. Zum Beispiel, wenn die Kämpfe erst einmal aus menschlicher Sicht und dann aus Ameisensicht gezeigt werden,
Aber gerade diese Ameisensichtweise, macht den Film auf der kreativen Ebene zu etwas ganz neuem. Schon die erste Szene des Superhelden im Mini-Format ist raffiniert und brillant gemacht. Von einer Flucht aus der Badewanne, aufgesaugt von einem Staubsauger, verfolgt von einer Riesen-Ratte, landet er auf einer einem Schallplattenspieler, wird fast von Menschenfüßen zertrampelt und fällt schließlich aus dem Fenster, wo er wieder in Normalgröße auf einem Auto landet, welches übrigens von einem Hauptdarsteller von "2 Broke Girls" gefahren wird. Dies fand ich echt einen überraschenden und tollen Gastauftritt. Witzige Details waren in diesem Film vor allem die gesteuerten Ameisen. Zudem kommt natürlich auch der typische Marvelhumor nicht zu kurz.
Außerdem erweist sich Scott Lang neben den ganzen Superhelden, als der menschlichste von allen, da es ihm eigentlich nur darum geht seine Tochter wieder sehen zu können.
Doch ein Problem bleibt Marvel weiterhin, seit Loki schafft es kein anderer Marvelbösewicht noch einprägsamer zu werden. Loki bleibt der beste Bösewicht der Marvelfilme.
Darren besitzt meiner Ansicht nach einfach zu wenig Charaktertiefe, um wirklich im Gedächtnis zu bleiben und einen großen Eindruck zu hinterlassen. Eine Liebesgeschichte gibt es in diesem Film eigentlich nicht, was aber auch nicht weiter schlimm ist, denn sonst wäre der Film meiner Meinung nach zu Überladen geworden. Deshalb finde ich, ohne genaueres zu nennen, eine Szene zum Schluss völlig unpassend und überhaupt nicht gut herbeigeführt.

Schlussendlich kann ich nur sagen, dass Marvel bei Ant-Man nicht versucht alles nur noch größer und spektakulärer zu machen, sondern genau dadurch punktet  alles zu verkleinern und den Film zwischenzeitlich auf einer anderen Ebene spielen zu lassen. Ant-Man ist meiner Ansicht nach somit der kreativste aller Marvelfilme.

Wertung: 9/10

Montag, 25. Mai 2015

Kinotipp: SPY

Quelle: Moviepilot
Hey ihr Lieben,

normalerweise stelle ich euch Filme vor, die bereits auf DVD erschienen sind, aber dieses mal gibt es von mir eine Kinovorschau. Und zwar war ich diese Woche mit einem Freund in einem Sneak Preview bei uns in der Nähe: Dort lief der Film: SPY- Susan Cooper Undercover.


Inhalt: Susan Cooper (Melissa McCarthy) ist eine Schreibtisch Agentin der CIA. Als dann jedoch ihr Partner Bradly Fine (Jude Lay) getötet wird, meldet sich Susan kurz darauf freiwillig für einen Undercover-Einsatz. Bei diesem soll sie die Organisation eines gefährlichen Waffenhändlers infiltrieren und die Welt davor bewahren, dass eine Atombombe in die Hände von Terroristen gelangt. Gleichzeitig kann sie aber auch Vergeltung für ihren Partner verüben. In lustigen Tarnungen erlebt Susan das Abendteuer ihres Lebens

Starttermin: 4.Juni.2015
Regie: Paul Feig

Mit: Melissa McCarthy, Jason Statham, Jude Law
Genre: Komödie, Action


Bewertung: Melissa McCarthy überzeugt in ihrer Rolle als eine schwarzhumorige, liebenswürdige und wirklich lustige Agentin.Von dem ganzen Cast überzeugt sie am meisten.  Sie spielt alle anderen an die Wand und man selber kugelt sich im Kino vor lachen.  In diesem Film flucht Melissa McCarthy mal nicht die ganze Zeit und ihre Sprüche sind nicht so unter der Gürtelline, wie z.B. in "Brautalarm". Sie wirkt charmanter und liebevoller und erinnert einen mehr an ihre Rolle als liebenswerte Köchin in "Gilmore Girls", wo sie mir bisher wirklich am besten gefallen hat.Trotz allem sind die Nebenfiguren natürlich ebenfalls sehr lustig und überzeugend. Actionszenen kommen in diesem Film natürlich auch nicht zu kurz und werden mit Humor verknüpft.


Mein Fazit fällt daher wirklich sehr positiv aus und ich kann euch nur empfehlen diesen Film im Kino anzuschauen! Spy ist keine schlechte 007-Komödie, sondern besitzt seinen eigenen Charme und bringt den Zuschauer wirklich oft zum Lachen.

Der Film ist einen Kinobesuch 100 prozentig wert!


Eure Antonia

Samstag, 26. Juli 2014

Hänsel & Gretel - Hexenjäger

Inhalt:

Jahre nachdem Hänsel und Gretel aus dem Pfefferkuchenhaus fliehen konnten wurden die beiden zu weit bekannten Hexenkopfgeldjägern. Daraufhin werden sie eines Tages vom Bürgermeister aus Augsburg angeheuert die Hexe aus dem finsteren Wald umzubringen. Denn die Hexe plant die blutige Opferung  von zahlreichen Kindern. Doch schon bald merken die beiden, dass in diesem Wald noch eine viel größere Gefahr lauert und dieser Kampf zu ihrer bisher größten Herausforderung wird. Doch als Gretel von Hexen entführt wird, tut Hänsel alles um seine Schwester zu retten und die eigentliche Hexenjagd wird zur Nebensache...

Bewertung:

Neben Red Riding Hood oder Snow White and the Huntsman ist auch Hänsel und Gretel eine Märchenneuauflage.
Besonders im Vordergrund dieses Märchens steht ganz klar: Action. Von Anfang bis Ende lassen Hänsel und Gretel ihre Armbrüste und restlichen Waffen nicht sinken. Sie sind nicht mehr die ängstlichen Kinder von damals, die von der Hexe gefangen wurden, sondern sind rachsüchtige Hexenjäger, die jede Hexe umbringen wollen, die ihnen in den Weg kommt.
Es handelt im Prinzip nicht von dem eigentlichen Märchen, basiert jedoch in gewisser Weise darauf. Der Film ist zwar etwas härter, denn es wird schon mal ein Arm oder Bein ausgerissen, doch trotzdem schlägt dies nicht auf den Magen, da es ein wenig überspitzt und vielleicht ein klein wenig ironisch dargestellt wird.

Die Story des Films ist in keinem Fall langweilig, die Spannung hält sich bis zum Schluss.
Es gibt sogar ein klein wenig Liebe in diesem Film, die jedoch auf keinem Fall im Vordergrund steht, aber den Film ein wenig "beruhigt".
Von den Schauspielern überzeugt mich vor allem Gemma Arterton in ihrer Rolle als Gretel. In ihrer engen Lederkluft wirkt sie tough und mutig und nimmt den Zuschauer für sich ein. Jeremy Renner spielt zwar in diesem Film eher einen grimmigen Hänsel, doch trotzdem schafft er es Sympathien für sich zu gewinnen.
Insgesamt passen die beiden wirklich toll zusammen und ich finde man hätte die Rollen nicht besser besetzen können.


Fazit: Hänsel & Gretel ist ein wirklich toller Film, den es sich wirklich lohnt anzuschauen. Action ist der Hauptinhalt des Filmes und mit dem toll besetztem Geschwisterpaar kann es gar nicht langweilig werden. Zwar dreht es sich nicht direkt um das Märchen an sich, aber der Film ist definitiv sehenswert!

Wertung: 10/10

Fakten:

-Orginaltitel: Hansel & Gretel: Witch Hunters
-Erscheinungsjahr: 2013
-Laufzeit: 98 min
-Genre: Action, Fantasy, Horror
-FSK: 16
-Regie: Tommy Wirkola
-Produktionsland: USA
-Cast: Jeremy Renner (Hänsel); Gemma Arterton (Gretel); Famke Janssen (Muriel); Peter Stormare (Amtsrichter Berringer); Derek Mears (Edward); Pihla Viitala (Mina); Rainer Bock (Bürgermeister Englemann)

Freitag, 27. Juni 2014

In Time - Deine Zeit läuft ab


Inhalt:

In naher Zukunft wurde es geschafft den Alterungsprozess stoppen. Mit 25 Jahren hören die Menschen nun auf zu altern. Ab diesem Lebensjahr haben sie genau nur noch ein Jahr zum überleben, es sei denn sie schaffen es Zeit zu gewinnen. Denn statt Geld ist Zeit nun die offizielle Währung. Die Reichen können somit unendlich leben, während alle anderen um ihr Leben bangen müssen.

Will Salas ist ein einfacher Arbeiter der im Ghetto lebt. Als ein reicher Fremder in sein Leben tritt und ihm alle seine Zeit gibt, um sich damit umzubringen, wird Will fälschlicherweise der Ermordung dieses Mannes beschuldigt. Als ihn die Timekeeper (Polizei in der Zukunft) aufspüren, sieht er sich gezwungen die Bankierstochter Sylvia Weis als Geisel zu nehmen und die Flucht zu ergreifen. Die beiden kommen sich auf der Flucht näher und beginnen gegen das System zu kämpfen...

Bewertung:

Zeit wird zur Währung. Reiche können ewig leben.
So abgedroschen ist diese Idee von unserer Zukunft gar nicht und das hat mich nach dem Film sehr nachdenklich gestimmt. Schon in unserer heutigen Zeit lässt sich durch aufwenige und teure medizinische Versorgung zusätzliche Lebenszeit erwerben. Dabei sind natürlich die im Vorteil, die die nötigen finanziellen Mittel aufweisen können.
Auch der Kontrast zwischen Arm und Reich und wie groß die Kluft zwischen beidem ist, wird sehr stark hervorgehoben.
Wills Fahrt vom Ghetto zum reichen Stadtteil New Greenwich kosten ihnen sehr viele Lebensjahre, die sich sonst nie ein Arbeiter leisten könnte.
Reich und arm gibt es nicht mehr in einem Stadtteil, mit hohen Mauern und Bodyguards halten sich die Reichen die Armen vom Leib.

Die Idee die Andrew Niccol gehabt hat, war daher echt klasse. Mit seinem Film übt er nämlich auch gleich ein wenig Kritik an unserer heutigen Gesellschaft.
Besonders interessant ist der Anfang, als Zuschauer gibt es in diesem Film nämlich keine Vorgeschichte, sondern man lernt diese Gesellschaft erst im Verlaufe des Films kennen. Wie stiehlt man Zeit? Wie verdient man Zeit?.....

Der Beginn ist vor allem auch ziemlich düster. Im Ghetto sterben täglich Menschen, da ihre Zeit abläuft, während die anderen dies kaum noch wahrnehmen und die Tode schon längst alltäglich geworden sind.


Die Besetzung des Films fand ich wirklich sehr gelungen. Sowohl Justin Timberlake, wie Amanda Seyfried, als auch Alex Pettyfer überzeugen mich in ihren Rollen vollkommen. Das Einzige, was mir nicht so gut gefallen hat waren Justin und Amanda als Filmpaar. Ihre Liebe war nicht so überzeugend und mitreißend.

Action und Spannung kommen in diesem Film jedoch nicht zu kurz und es wird somit nie langweilig.


Fazit: In Time ist ein toller Zukunftsfilm, der in meinen Augen unteranderem heutige Gesellschaftsprobleme aufgreift und verschärft. Damit wirkt er gar nicht mal mehr so unrealistisch. Obwohl die Hauptcharaktere in ihrer Beziehung nicht so überzeugend sind, machen sie das mit dem Kampf  gegen das System als Team wieder wett. 


Wertung: 9/10

Fakten:

-Erscheinungsjahr: 2011
-Laufzeit: 109 min
-Genre: Action, Sience-Fiction
-FSK: 12
-Regie: Andrew Niccol
-Produktionsland: USA
-Cast: Justin Timberlake (Will Salas); Amanda Seyfried (Sylvia Weis); Cillian Murphy (Raymon Leon); Vincent Kartheiser (Philippe Weis); Olivia Wilde (Rachel Salas); Matthew Bomer (Henry Hamilton); Alex Pettyfer (Fortis)

Samstag, 10. Mai 2014

Indiana Jones und der Tempel des Todes


Inhalt:

1935. ln einem Nachtclub in Shangai versucht Indiana Jones ein wertvolles Artefakt gegen einen Diamanten zu tauschen, doch das Geschäft läuft schief. Beinahe vergiftet, erdolcht und erschossen flieht Indy zusammen mit einer hysterischen Clubsängerin und seinem jungen Freund Short Round. Auf ihrer Flucht steigen die drei in ein Flugzeug, doch die Gangster, mit denen Indy sich im Club angelegt hatte, führen einen zweiten Mordversuch aus und alle drei müssen aus dem Flugzeug springen. Sie gelangen in ein ärmliches Dorf. Dort erzählt man ihnen, dass die heiligen Steine entwendet und sämtliche Kinder entführt wurden. Sie versprechen den Bewohnern zu helfen und machen sich auf die Suche....


Bewertung:


Der zweite Indiana Jones Teil beginnt auch dieses Mal mitten im Geschehen, kaum kann Indy und die Sängerin Willie aus dem Club fliehen beginnt schon die nächste Verfolgungsjagdt.Zeitlich spielt der zweite Teil vor dem ersten Teil, dies ist jedoch für den Handlungsverlauf unwichtig.


Besonders gelungen fand ich die Szenen im Dschungelpalast. Das Buffet, was Indiana Jones dort serviert bekommen hat, verfolgt einem noch heute. "Affenhirn auf Eis" zählt nicht gerade zu den Dingen, die ich gerne einmal probieren würde.Es unterstreicht jedoch nur noch mehr, dass der Film der Exotischste aus der Indiana Jones Reihe ist, was mir auf gewisse Art undWeise sehr gefällt.Jedoch ist Indy 2 nicht nur der Exotischte sondern auch der Blutigste der vier Teile. Er beinhaltet die meisten Ekelszenen und blutige Tode.

Wie auch im ersten Teil, kann man auch in diesem Film nichts an Harrison Ford aussetzen. Er ist einfach das Beste am Film und ich hätte mir keinen Besseren in seiner Rolle vorstellen können!Jedoch fand ich den Charakter der Sängerin Willi in diesem Teil etwas nervig. Die meiste Zeit ist sie am kreischen und am rumnörgeln, was einem manchmal auf die Nerven geht.
Außerdem gibt es dieses Mal nicht viele Handlungsorte. Zu Beginn spielt der Film in Shanghai, dann nur noch in Indien. Ich finde das sehr schade, denn das mochte ich besonders am ersten Indiana Jones Teil.
Die Actionszenen in diesem Film hingegen fand ich wirklich toll, vor allem die Szene im Club direkt am Anfang und das Minenwaggonrennen am Ende!

Fazit: Auch der zweite Teil ist sehr unterhaltsam und actionreich, jedoch steht er für mich hinter den anderen Teilen der Indiana Jones Reihe. Trotzdem lohnt es sich ihn anzusehen und man wird sich auf keinen Fall langweilen !

Wertung: 8/10


Fakten:

-Erscheinungsdatum: 3. August 1984
-Orginaltitel: Indiana Jones and the Temple of Doom
-Laufzeit: 114 min
-Genre: Action, Abenteuer
-FSK: 16
-Regie: Steven Spielberg
-Produktionsland: USA
-Cast: Harrison Ford (Indiana Jones); Kate Capshaw (Willie Scott); Amrish Puri (Mola Ram); Roshan Seth (Chatter Lal); Jonathan Ke Quan (Short Round); Philip Stone (Captain Blumburtt); Roy Chiao (Lao Che); David Yip (Wu Han) 

Freitag, 9. Mai 2014

Thor

Inhalt:

Thor ist ein Gott und steht kurz davor zum König von Asgard gekrönt zu werden, als Frostriesen den Friedensvertrag von Agard und Jotunheim brechen und in die Waffenkammer Odins einbrechen. Der Allvater muss folglich die Krönung abbrechen, um die Frostriesen aufzuhalten. Thor ist sehr erzürnt und reist gegen den Willen seines Vater mit seinen Freunden und Loki, seinem Bruder, nach Jotunheim. Dort zettelt er einen Kampf mit den Frostriesen an. Der Allvater rettet sie jedoch noch rechtzeitig, doch ein Kriegsausbruch kann nicht mehr verhindert werden. Erzürnt verbannt Odin Thor auf die Erde und nimmt ihm seine Macht. Dort begegnet Thor Jane, Darcy und Erik, mit denen er sich anfreundet. Währenddessen  fällt Allvater Odin in einen verwunschenen Schlaf und Loki nimmt Thors Platz auf dem Thron ein.....


Bewertung:

Thor enthält viel mehr Fantasyelemente, als die anderen Superheldenfilme von Marvel. Das Reich Asgard, liegt irgendwo in den Weiten des Weltalls. Zusammen mit anderen Welten liegt die Erde und Asgard auf dem sogenannten Weltenbaum aus der skandinavischen Mythologie.
Besonders hat mir die Atmosphäre Asgards gefallen, man konnte das Göttliche förmlich spüren, dass auf dieser Welt herrscht. Ein eindrucksvoller, goldener Palast stellt den Mittelpunkt dieser Welt dar, in der Thor mit seiner Familie lebt. 
Im Vergleich zu den anderen Marvelfilmen gibt es bei Thor jedoch keine Herkunftsgeschichte. Er ist direkt am Anfang im Besitz seiner vollen Macht und seines Hammers. Schade fand ich jedoch, dass auf den geschichtlichen Rückblick, wie die Feindschaft,die zwischen den Frostriesen und Asgard in Verbindung mit den Menschen entstand, nicht genauer eingegangen wurde. Das hätte man ruhig noch etwas ausführen können.
Thor ist in diesem Film ein sehr interessanter Charkter, der eine große Entwicklung durchlebt. Sein Zorn und seine aufbrausende Art lassen ihn zu Beginn, wie ein pubertierendes Kind erscheinen. Erst mit der Zeit lernt er sich zu zügeln und man erkennt, dass er zu einem wahren König reift. 
Als Thor auf der Erde landet, fällt er dabei direkt in die Arme des sympathischen Forschertrios Jane, Erik und Darcy. Sie helfen ihm, sich auf der irdischen Welt zurecht zu finden, denn Thor ist von vielen Dingen ersteinmal überfordert. Ab und zu kann man sich ein Lachen nicht verkneifen, denn er stellt sich in manchen Situationen ziemlich komisch an.
Chris Hemsworth spielt seine Rolle richtig toll  und verdeutlicht die Entwicklung Thors wirklich gut. 
Auch Tom Hiddelston, der in diesem Film den machtstrebenden Loki verkörpert, der der Antagonist des Filmes ist, überzeugt mit seinen Auftritten vollkommen.


Fazit: Thor ist ein toller Marvelfilm, der uns einen Blick in die göttliche Welt verleiht. Zusammen sorgen die beiden Brüder für viel Krawall, sowohl auf der Erde, als auch auf Asgard. Das garantiert nicht nur einen spannenden und actionenenreichen, sondern auch einen spaßigen Kinoabend!

Wertung: 10/10


Fakten:

-Erscheinungsdatum: 21. April 2011
-Laufzeit: 115 min
-Genre: Action, Fantasy
-FSK: 12
-Regie: Kenneth Branagh
-Produktionsland: USA
-Cast: Chris Hemswoth (Thor Odinson); Natalie Portman (Jane Foster); Tom Hiddelston (Loki); Anthony Hopkins (Allvater Odin); Stellan Skarsgard (Erik Selvig); Kat Dennings (Darcy Lewis); Agent Coulson (Clark Gregg); Idris Elba (Heimdall); Jaimie Alexander (Sif); Ray Stevenson (Volstagg); Tadanobu Asano (Hogun); Josh Dallas (Fandral); Rene Russo (Frigga)

Mittwoch, 7. Mai 2014

Indiana Jones- Jäger des verlorenen Schatzes

Inhalt:

1936. Indiana kehrt gerade von einer seiner Schatzsuchen nach Amerika an die Universität, an der er als Dozent arbeitet, zurück, als er von einer Regierungsbehörde aufgesucht wird. Sie bittet ihn die Bundeslade zu finden, bevor sie in die Hände der Nazis gelangt. Der Legende nach verleiht sie dem Besitzer unbegrenzbare Macht. Und die will Adolf Hitler für seine Armeen sichern. Zusammen mit seiner Ex-Freundin Marion und seinem ägyptischen Kumpel Sallah versucht Indy das verlorene Artefakt zu finden....

Bewertung:

Der erste Indiana Jones Teil zählt meiner Ansicht nach zu den wahren Filmklassikern. Es wird eine spannende, abenteuerreiche Geschichte erzählt, die top gespielt und hervorragend gemacht ist.
Der Hauptgrund dafür ist vor allem Harrison Ford. Sowohl als Lehrer als auch als Weltenbummler ist er gut getroffen. Er bleibt ein Abenteuerheld, der zum Glück nicht an einen übernatürlichen Superhelden erinnert, sondern allein durch seinen Einfallsreichtum den unmöglichsten Situationen entrinnt.
Man schließt Harrison Ford sofort in Herz, denn er ist auf der einen Seite ein witziger Schussel und auf der anderen Seite ein knallharter Kämpfer.
Auch die restliche Besetzung ist super gewählt. Karen Allen überzeugt in ihrer Rolle als Archäologentochter und Ex-Freundin von Indiana völlig.
Desweiteren wird der Film von toller Musik begleitet - wer kennt den Indiana Jones Soundtrack denn nicht? ;)
Die Actionszenen in dem Film sind wirklich gut umgesetzt und man staunt immer wieder, wie Indiana Jones es schafft die unmöglichsten Kämpfe zu gewinnen. Neben der Action kommt auch der Humor nicht zu kurz und Indiana ist ab und zu zu Scherzen aufgelegt, die die Atmosphäre auflockern.
Auch den Wechsel der verschiedenen Handlungsorte finde ich wirklich gelungen. Einerseits sieht man den südamerikanischen Dschungel, dann ist man wieder in Indis Universität in Amerika und dann in einem kleinen Bergdorf im Himalaya.
Die Erzählweise wird zur keiner Zeit des Filmes langatmig, denn nur die wichtigsten Informationen werden in den Dialogen übermittelt.
Mir gefällt ebenfalls, das durch Kleidung, Requisiten und anderen Dingen der Charme der 30er Jahre hergestellt wird,welcher auch den ganzen Film durchzieht.

Fazit: Indiana Jones gehört zu den Klassikern schlechthin, die man auf jeden Fall einmal gesehen haben sollte! Der Film ist so voller Action, Humor und Indiana Jones Charme, dass man sich gar nicht satt sehen kann. Harrison Ford überzeugt in seiner Rolle 100 prozentig!!

Wertung: 10/10


Fakten:

-Erscheinungsjahr: 1981
-Orginaltitel: Raiders of the Lost Ark
-Laufzeit: 111 min
-Genre: Action, Abenteuer
-FSK: 16
-Regie: Steven Spielberg
-Produktionsland: USA
-Cast: Harrison Ford (Indiana Jones); Karen Allen (Marion Revenwood); Paul Freeman (Dr. René Belloq); Ronald Lacey (Major Arnold Toht); John Rhys-Davies (Sallah); Denholm Elliot (Dr. Marcus Brody); Wolf Kahler (Oberst Dietrich)


Mittwoch, 26. März 2014

Warm Bodies


Inhalt:Aufgrund einer Seuche ist der größte Teil der amerikanischen Bevölkerung zu Zombies geworden. Sie wandeln stöhnend durch die Straßen und suchen nach menschlicher Beute. Die noch übrig gebliebene menschliche Bevölkerung verbarrikadiert sich zum Schutz in einer Stadt. 
Auch R ist ein Zombie. Als er eines Tages auf Nahrungssuche geht, verzehrt er das Gehirn eines jungen Mannes und beginnt Gefühle für dessen Freundin Julie zu entwickeln. Kurzentschlossen rettet er Julie, die von anderen Untoten angegriffen wird und versteckt sie in seinem Flugzeug. Durch Julies Anwesenheit beginnt R langsam zu neuem Leben zu erwachen und verliebt sich in sie....

Bewertung:

Der Film beginnt mit R, der langsam durch den Flughafen schlurft und sich grunzend mit seinem Freund M unterhält. Da die Zombies nicht wirklich reden können, wird der Zuschauer durch R's Gedanken unterhalten. Den Zuschauer bringt oftmals sein trockener Humor und seine lustigen Gegenüberstellung zum Lachen. Dies gefällt mir sehr gut und es vermeidet Langeweile an manchen Stellen des Films. Ich finde es außerdem toll, diese Geschichte aus der Sicht eines Zombies zu erzählen.
Jedoch ist der Film an manchen Stellen trotzdem etwas zu langatmig. 
Wirklich positiv überzeugt bin ich vom Cast und deren schauspielerische Leistung. Teresa Palmer und Nicholas Hoult sind ein gutes Filmpaar und überzeugen einen mit ihrer Liebesgeschichte. Ich finde es toll, dass diese Geschichte aus der Sicht eines Zombies erzählt wird. Es ist nicht der typische Liebe-auf-den-ersten-Blick Film, sondern es entwickelt sich langsam eine süße Liebesgeschichte zwischen einer attraktiven Blondine und einem verfaulenden Zombie. Vor allem in den ersten beiden Dritteln des Films spielt die Liebesbeziehung eine große Rolle, denn R versucht einen Weg zu finden Julie für sich zu gewinnen.

Im letzten Drittel weitet sich die Handlung aus und es geht um die Rettung der Menschheit. Das Ende erfolgt meiner Meinung nach etwas zu schnell und ist zu einfach gestaltet.
Die Story ist ein komplett anderer Zombie-Film, als man ihn sonst kennt, mit einer komplett anderen Darstellung der Untoten.

Gestalterisch ist der Film ansprechend gestaltet und vermittelt einen guten Eindruck von der Zombieverseuchten Welt.

Fazit: Der Film ist nicht zu kitschig, da er aus der Sicht eines Jungen erzählt wird. Außerdem ist der Cast wirklich klasse und zeigt eine absolut tolle Leistung. Es ist zwar kein typischer Zombie-Film, aber Zombies müssen ja auch mal Herz zeigen!


Wertung: 7/10

Fakten:

-Erscheinungsdatum: 21. Februar 2013
-Laufzeit: 97 min
-Genre: Romantik, Fantasy, Action
-FSK: 12
-Regie: Jonathan Levine
-Produktionsland: USA
-Cast: Nicholas Hoult (R); Teresa Palmer (Julie Grigio); Rob Corddry (M , Rs Freund); Dave Franco (Perry Kelvin); Analeigh Tipton (Nora); John Malkovich (Julies Vater)

Freitag, 14. März 2014

Man of Steel

Inhalt: Krypton ist kurz davor zu explodieren, um seinen Sohn Kal-El (Clark) zu retten, schickt sein Vater, Jor-El, ihn zusammen mit dem vorher gestohlenen Codex auf die Erde. Dort angekommen findet ihn das Ehepaar Kent und beschließt ihn zu adoptieren. Während seiner Kindheit wird ihm und seinen Adoptiveltern klar, dass er etwas besonders ist. Clark entdeckt Fähigkeiten an sich. Sein Vater rät ihm diese zu verbergen. Als Clark seinen Vater sterben sieht beschließt er zu erforschen, woher er kommt. Nach langer Zeit findet er einen Ort an dem sein leiblicher Vater ihn als Datengeist über seine Herkunft aufklärt. Dort trifft Clark auf Loris Lane, die im fortan nachreist und herausfinden will,wer er ist.Kurze Zeit später landet ein Raumschiff auf der Erde und sendet eine Nachricht an die Menschen. General Zod fordert die Auslieferung von Kal-El (Clark)......


Bewertung: Man of Steel ist eine weitere Superhelden-Verfilmung von Clark Kent. Doch dieses Mal meiden die Filmmacher im Titel sowohl als auch im Film den Begriff "Superman".

Gelungen fand ich vor allem den Anfang, der auf Krypton spielt. Die Zuneigung zum Protagonisten beginnt schon bei seinen Eltern, die eine schwere Entscheidung treffen müssen um Clark zu retten. Man of Steel versucht jedoch gar nicht erst Clark eine Vorgeschichte auf der Erde zu verleihen. Das Einzige was darauf hinweist sind zahlreiche Rückblenden, die auf die Probleme Clarks hinweisen.
Glänzen kann der Film hauptsächlich durch seine Besetzung. 
Henry Cavill als Clark Kent konnte mich zum Beispiel sehr überzeugen.

Gegen Ende jedoch reiht sich nur noch Actionszene an Actionszene. Meiner Meinung nach, hätte man diese Zeit anders besser verwenden können.
Der Film ist insgesamt viel zu dunkel und emotionslos. Auch Witz ist selten zu finden, was Marvel in seinen Superheldenfilmen viel besser umzusetzen schafft.

Fazit: Ich war von dem Film nicht ganz so begeistert. Die Actionszenen und Krypton waren zwar ziemlich gut umgesetzt und auch die Schauspieler waren sehr gut gewählt, doch mir fehlte Farbe und Emotionen.

Wertung:
 6/10

Fakten:
-Erscheinungsdatum: 20. Juni 2013
-Laufzeit: 143 Minuten
-Genre: Actionfilm, Science-Fiction
-FSK: 12
-Regie: Zack Snyder
-Produktionsland:
-Cast: Henry Cavill (Clark Kent); Amy Adams (Lois Lane); Michael Shannon (General Zod); Russel Crowe (Jor-El); Kevin Costner (Jonathan Kent); Diane Lane (Martha Kent); Laurence Fishburne (Perry White); Antje Traue (Faora-Ul); Ayelet Zurer (Lara Lor-Van); Christopher Meloni (Colonel Hardy)

Sonntag, 23. Februar 2014

White House Down

Inhalt: 

John Cale (Channing Tatum) bewirbt sich beim Secret Service als Personenschützer von Präsident Sawyer (Jamie Foxx). Das Vorstellungsgespräch bei der Sicherheitschefin des Weißen Hauses, Carol Finnerty, verläuft jedoch nicht so gut. John lässt sich seine Enttäuschung von seiner kleinen Tochter Emily jedoch nicht anmerken und macht mit ihr eine Tour durch das Weiße Haus. Dieses wird jedoch derweil von einer schwer bewaffneten paramilitärischen Einheit angegriffen. Während die US-Regierung ins Chaos stürzt wird, versucht Cale den Präsidenten, Emily und das Land zu retten.

Bewertung:

Meiner Meinung nach, erinnerte mich der Film ein wenig an die Stirb Langsam Filme mit Bruce Willis und an Independence Day. Der Film hat Witz und es gibt viele Stellen an denen man lachen muss. Auf der anderen Seite gibt es auch emotionale Momente für den Zuschauer, wie z.B. die Vater-Tochter-Beziehung. Zudem ist der eigentliche Grund der Verschwörungen und dessen Kopf nicht so leicht zu erraten und ziemlich verzwickt, was die Spannung sehr lange aufrecht erhält. So ist auch die Ausweitung des Geschehens, von brennenden Fluren zu einem fast vollständigen brennenden Weißen Haus ziemlich beeindruckend. Die Action in diesem Film steht an erster Stelle und wurde mit tollen Kampfszenen und Verfolgungsjagden super umgesetzt. Besonders Channing Tatum überzeugt mich in seiner Rolle. Er hat auf jeden Fall das Potenzial in weiteren Actionfilmen mit zu spielen. Er legt sich in dem Film sehr ins Zeug um den Präsidenten zu beschützen und seine Tochter aus den Händen der Bösen zu retten.
Das einzige was ich kritisieren kann, ist zum einen ein etwas logischer Fehler im Film. 



*SPOILER!*
Johns Tochter schickt den Nachrichten ein Video, auf dem sie die paramilitärische Einheit gefilmt hat. Daraufhin spricht jeder von ihr als die" große Heldin" und wird lautstark mit ihrem Namen angepriesen. Manche von der Einheit werden nun auf sie aufmerksam und drohen sie zu töten. Dabei stellt man sich die Frage, wer würde so etwas machen? Niemand wäre auf die Idee gekommen den Gefangenen beim Namen zu nennen und die Situation für ihn so zu verschärfen, dass es ihm sogar das Leben kosten könnte.
Auch das Ende muss ich leider etwas kritisieren. Alles geht viel zu schnell und die Idee, dass ein Mädchen Bombenflieger aufhalten kann, ist etwas zu unrealistisch.
*SPOILER ENDE!*




Fazit: Folglich finde ich, dass der Film 8 Sterne verdient hat. Die Schauspieler leisten wirklich gute Arbeit und man ist von dem Geschehen gebannt. Hauptsächlich verliert der Film nur durch manche logisch unverständliche Handlungen Punkte, die mich schon sehr gestört haben. Trotzdem ist es ein empfehlenswerter Film , für alle die auf Action stehen und für die eine Liebesbeziehung in einem Film keine so wichtige Rolle spielt. Ich muss sagen, ein bisschen habe ich Romantik schon ein wenig vermisst, aber ich hätte auch nicht gewusst, wie man dies noch gut in den Film hätte einbinden können.



Wertung: 8/10 Sterne

Fakten:
-Erscheinungsdatum: 5. September 2013
-Laufzeit: 131 Minuten
-Genre: Drama, Actionfilm
-FSK: 12
-Regie: Roland Emmerich
-Produktionsland: USA
-Cast: Channing Tatum (John Cale); Jamie Foxx (James W. Sawyer); Maggie Gyllenhaal (Carol Finnerty); Joey King (Emily Cale); Jason Clarke (Emil Stenz);  James Woods(Martin Walker); Richard Jenkins (Eli Raphelson)

Freitag, 7. Februar 2014

Iron Man 3


Inhalt:

Tony Stark zieht sich nach seinem "Avenger-Abenteuer" immer mehr in sein zu Hause zurück. Die Ereignisse haben ihn so sehr traumatisiert, dass er kaum noch schlafen kann. Als nun der Terrorist Mandarin immer neue Anschläge auf die USA verübt, reagiert er vorerst desinteressiert. Sein Freund James Rhodes, der ebenfalls über einen Kampfanzug verfügt, übernimmt die Aufgabe, gegen die Terrorgruppe vorzugehen. Doch als Tonys ehemaliger Bodyguard bei einem Anschlag getroffen wird, schwört Tony über das Fernsehen Rache und erklärt dem Mandarin den Krieg. Fast muss er dafür mit dem Leben bezahlen, als sein Haus bei einem Luftangriff vollkommen zerstört wird. Von der Außenwelt für tot gehalten, gekleidet in einen Iron-Man-Prototyp, landet er in Tennessee. Bald darauf wird er jedoch schon von einem bösen "Supersoldaten" aufgespürt. Tony muss beweisen, dass Iron Man nicht bloß sein Anzug ist, sondern, dass er Iron Man ist und jene beschützen kann, die ihm wichtig sind.

Bewertung: 

Tony Stark befindet sich in "Iron Man 3 " in einer Helden-Krise. Er ist geplagt von Angst und von Minderwertigkeitskomplexen gegenüber den anderen Helden mit ihren übernatürlichen Superheldenkräften. Er muss erst erkennen, dass er auch als normaler Mensch mit seinen überragenden intellektuellen Fähigkeiten ein Held sein kann. Das wird vor allem gut in Szenen umgesetzt, die er ohne seinen Anzug bewältigen muss. Doch trotz dieser Helden-Krise ist der Film wie immer sehr humorvoll. Selbst in den schlimmsten Situationen hat Tony einen Witz auf Lager, um die Lage etwas aufzulockern. In vielen Kritiken ist zu lesen, dass es zu viel Tony Stark und zu wenig Iron Man gab, doch diesen Standpunkt kann ich nicht teilen. Tony Stark IST Iron Man und nur, weil er mal nicht so oft den Anzug trägt, macht es ihn nicht weniger zu Iron Man. Ehrlich gesagt, fand ich es sogar gut, dass er schließlich beweisen konnte, auch ohne Anzug ein Held zu sein.
Der Film überrascht ebenfalls mit ungewöhnlichen Wandlungen und Nichts ist so, wie es anfangs scheint. Die Spannung lässt nie nach und immer wieder werden sehr gelungene Actionszenen eingebunden, bis es schließlich zum finalen Kampf kommt. Besonders der finale Kampf hat mich begeistert und bietet einen überaus gelungenen Schluss. Der ganze dritte Teil war moderner und ausgefallener. Sogar Pepper bekommt eine größere Rolle und darf sich an Actionszenen beteiligen.

Fazit: Dieser Teil der Iron-Man Reihe ist definitiv der Beste und wäre, sollte es noch einen vierten Teil geben, kaum noch zu toppen. Es ist ein gelungener Mix aus Action und Unterhaltung. Robert Downey Jr. überzeugt in seiner Rolle wieder vollkommen und ich war wirklich begeistert!

Wertung:10/10 Sternen

Fakten:
-Erscheinungsdatum: 5. September 2013
-Laufzeit: 131 Minuten
-Genre: Drama, Actionfilm
-FSK: 12
-Regie: Roland Emmerich
-Produktionsland: USA
-Cast: Robert Downey Jr.( Anthony „Tony“ Stark/Iron Man); Guy Pearce (Aldrich Killian); Rebecca Hall (Maya Hansen); Gwyneth Paltrow (Pepper Potts); Jon Favreau (Happy Hogan); Paul Bettany (Jarvis (Sprechrolle)); Ben Kingsley (Mandarin/Trevor); Don Cheadle (James Rhodes/War Machine/Iron Patriot)