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Samstag, 11. Juni 2016

Was am Ende zählt


Inhalt: 
Carla flieht von zu Hause, um nach Lyon zu gelangen. Ihr größter Traum ist es dort ein Modestudium zu beginnen. Doch schon am Bahnhof wird ihr alles gestohlen. Ein Junge namens Rico liest sie auf und bietet ihr einen Job an. Auf dessen Baustelle kann sie nun arbeiten, um sich das gestohlene Geld wieder zu verdienen. Auf der gleichen Baustelle, lebt Lucie mit ihrem Bruder Michael. Lucie bietet Carla ebenfalls an bei ihnen zu schlafen, da Carla nicht mehr bei Rico wohnen möchte. Durch verschiedene Schicksalsschläge werden Carlas und Lucies leben zusammengeführt. Sie tauschen ihre Identitäten wegen eines Babys und versuchen alles mögliche, um sich Geld für eine Wohnung zu verdienen...

Bewertung:
Der Film basiert auf einer wirklichen Geschichte und zwar kümmerten sich in Köln zwei Mädchen gemeinsam um ein Baby, doch aufgrund von Eifersucht, nahm es für das Baby kein gutes Ende. Doch statt den Film, mit der Katastrophe als Zentrum zu drehen und enden zu lassen, dreht sich der Film eher um die eigenwillige Familienkonstellation der beiden Mädchen. Die zwei Mädchen basteln sich ihre eigene Familie. Sie versuchen ihre Träume zu erreichen und kämpfen gegen alle anderen Probleme, die auf ihrem Lebensweg aufkommen. Carla kämpft für ihren Traum Modedesignerin zu werden. Sie floh vor ihrem eigenen saufenden Vater, um unabhängig zu sein. Lucie hingegen kämpft für Zusammenhalt und ein eigenes Zuhause. Zusammen bilden die beiden ein spannende Konstellation, bei der man unbedingt wissen will, wie es ausgehen wird. 
Vor allem zeigt der Film, wie es sich als Obdachloser auf einem Schiff lebt oder in einer verdreckten Wohnung. Der Film hebt Probleme hervor, die in unserer Gesellschaft noch immer existieren und nie vergessen werden sollten. Neben den beiden Mädchen als Hauptfiguren, lernt man auch nicht ganz so freundliche Charaktere kennen, mit denen die beiden auch aneinander geraten. 
Was einem vor allem auch auffällt ist, dass der Film ziemlich still gehalten ist, besonders im Bezug auf Musik und auf Geräusche. Ich hätte es besser gefunden, wenn damit ein bisschen mehr gearbeitet worden wäre. 
Zudem wirkt der Film an sich auch ziemlich dunkel, er ist ziemlich grau gehalten und vermittelt damit eine dunkle Atmosphäre, obwohl die Geschichte der beiden Mädchen gar nicht immer dunkel und aussichtslos ist. 
An manchen Stellen zieht sich der Film auch ein wenig und es wäre besser gewesen, die Story ein wenig zu kürzen.

Fazit: "Was am Ende zählt" ist definitiv ein  Frauenfilm, der zeigt, wie stark Frauen sein können, um für ihre Ziele zu kämpfen und ihre Träume zu erreichen. Zudem verdeutlicht er einige Missstände, die in Deutschland immer noch aktuell sind und macht auf diese aufmerksam.

Wertung: 6,5/10

Fakten:

Kinostart:16.Februrar 2007
Laufzeit: 1h 38min
Genre: Drama
FSK: 12
Produktionsland: Deutschland
Regie: Julia von Heinz
Cast: Paula Kalender (Carla), Marie-Luise Schramm (Lucie), Benjamin Kramme (Michael), Vinzenz Kiefer (Rico)








Freitag, 14. August 2015

Ein Versprechen - Reise in die Vergangenheit


Inhalt: 


Friederich Zeitz findet eine Anstellung bei gutdem betuchten Karl Hoffmeister als Sekretär. Als er das erste Mal sein Anwesen besucht lernt er seine wunderschöne Ehefrau Charlotte kennen. Vom ersten Moment an fühlen sich die beiden zueinander hingezogen. Zuerst sträubt sich Charlotte jedoch gegen diese Zuneigung. Herr Hoffmeister bittet Friedrich schließlich auf sein Anwesen zu ziehen, da er mit seiner Arbeit über aus zu Frieden ist. Die beiden kommen sich dabei langsam näher. Charlottes Mann bleibt das nicht verborgen und arrangiert einen wichtigen Auftrag in Mexiko, dem Friedrich folge zu leisten hat. Als Charlotte dies erfährt, will sie ihn gar nicht gehen lassen. Doch Friedrich macht sich schließlich auf den Weg und als würde das nicht schon reichen beginnt auch noch der erste Weltkrieg....








Bewertung: 


Der Film ist ein Drama einer verbotenen Liebe. Doch ich muss wirklich sagen nach einiger Zeit wusste ich nicht mehr, wo ich hingucken sollte ... überall außer auf den Bildschirm.  Die Dialoge und die Handlung sind ziemlich langweilig.  Der Film selber kommt kaum in Fahrt. Die Affäre ist eigentlich gar keine Affäre denn es passiert absolut nichts spannendes zwischen den beiden. Generell ist es seltsam, wie sie überhaupt zu den Gefühlen kommen, denn erklärende Filmmomente gibt es nicht. Außerdem fragt man sich ob Karl Hoffmeister die Beiden mit Absicht so nah zusammen gebracht hat, in manchen Szenen denkt man er will sie wirklich absichtlich zu Liebenden machen. Das ganze ist einfach etwas komisch.
Es ist zum Teil auch ziemlich
frustrierend, wenn man sieht, dass sich die beiden immer mehr mögen aber nicht aufeinander zugehen können. Die Emotionen sind nicht so, wie man sie sich vielleicht von dem Film erhofft hätte. Meiner Ansicht nach können hauptsächlich die Kostüme und die Kulissen punkten. Was ziemlich schade ist, denn die Story hätte eine sehr gute Vorlage, für einen sehr guten Film geboten. Vor allem bei einem so tollen Cast. Sonst fehlt es dem Film einfach an Tiefe und Spannung. Ich bin leider enttäuscht, ich hätte mir von der Storyline definitiv mehr erhofft.


Fazit: Der Film hätte wirklich gut werden können, wenn man die gleiche Arbeit, die man in die Kulissen und Kleidung gesteckt hat, auch in die Handlungen und Dialoge gesteckt hätte. Dieser Film ist definitiv nur etwas für mega Vergangenheitsfilmfans, die einfach die Kulissen der Filme, die in der damaligen Zeit spielen, mögen.

Wertung: 3/10

Fakten:

-Erscheinungsjahr: 2013
-Laufzeit: 98min

-Genre: Drama, Romantik
-Regie: Patrice Leconte
-Cast: Alan Rickman, Andrew Mcllrov, Caroline Donnelly, Jean-Louis Sbille, Rebecca Hall 
-Originaltitel: A Promise
 
 







Mittwoch, 5. August 2015

Entschuldigung, ich liebe dich!

Inhalt: 

Alex ist ein erfolgreicher Werbefachmann und möchte endlich eine Familie gründen. Aus diesem Grund will er seiner Freundin einen Antrag machen. Doch diese lehnt seinen Antrag ab und ist am nächsten Morgen aus seinem Leben verschwunden. Doch im schnellen Verkehr Roms trifft er auf jemanden neues, indem er sie fast überfährt. Zu allererst beschwert sich die Abiturientin Niki lautstark über seine Fahrkünste, doch als sich dann ihre beiden Blicke kreuzen, ist es um sie geschehen: Liebe auf den ersten Blick. Die Beiden lernen sich durch Nikis etwas aufdringlichere und fröhliche Art kennen. Obwohl ihre Blicke auf die Welt nicht unterschiedlicher hätten sein können kämpfen sie für ihre Beziehung, trotz des großen Altersunterschied. Doch bestimmte Ereignisse führen zu einer großen Krise in ihrer Beziehung... und ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt.











Bewertung:
Beginnen wir zu allerst mit dem Anfang: Meiner Ansicht nach finde ich die Einleitung nämlich wirklich toll gestaltet. Besonders die Kulisse mit den Fischen und die tollen Unterwasser Bilder gefallen mir. Zudem passt die Erzählerstimme super gut zu dem Film und erklärt dem Zuschauer zu Beginn ersteinmal die grundlegenden und wichtigen Dinge.

Durch den Film zieht sich vor allem die besonders gut eingesetzte Musik. Dies ist mir in einem Film noch nie so stark hervor gestochen, wie in diesem und das muss ich wirklich besonders loben.

Der Film ist eine einfache Geschichte von der verbotenen Liebe zwischen einer jungen Frau und einem älteren Mann. Zu Beginn werden zu allererst die Situationen der Beiden beschreiben. Alex ist niedergeschlagen und wurde verlassen und Niki sucht nach ihrer wahren Liebe.

Niki ist vom Charakter her ziemlich aufdringlich, was einen im Film manchmal stört, doch man hat das Gefühl, dass sie im Laufe des Film langsam heranwächst und wirklich erwachsen wird. Am Ende scheint sie viel reifer und für die Beziehung besser gewachsen. Durch den Film ist sie jedoch eigentlich durchweg fröhlich, was sie zu einer ziemlich sympathischen Figur macht. Ihre Freundinnen und die Freunde von Alex lockern allesamt, mit ihren kleineren Geschichten, den Film super gut auf.

Nun aber kommen wir zu dem anderen Hauptcharakter des Films: Alex. Er spielt genau die Rolle, die im Film benötigt wird. Er ist der zweifelnde und realistische, der wie ein Erwachsener denkt und handelt und sich fragt, ob so eine Art von Beziehung überhaupt eine Chance haben kann. Er spielt seine Rolle super. Im Laufe des Films lernt er sich zu öffnen und erweckt so auch die Sympathien des Zuschauer. 

Die Beiden perfekt zueinander und auch die Chemie auf der  Leinwand stimmt.

Die Kulissen sind zudem wirklich sehr schön. Die Beiden machen nämliche Ausflüge zu den schönsten Orten und als Zuschauer wird man nun zusätzlich auch von der Natur vollends verzaubert. Besonders toll finde ich die Szenen in Paris und der Blick aus Alex Appartement, wer wünscht sich so einen Ausblick nicht?



Fazit:

Der Film vermittelt einem einfach, wie man sich die wahre Liebe vorstellen kann. Finden kann man sie nicht, doch man wird von ihr gefunden und hat man sie wieder verloren, braucht es manchmal nur etwas Zeit, damit sie wieder zu einem zurückkehrt, erst dann merkt man wirklich, dass es die wahre Liebe ist. Die Message des Films ist wirklich süß und sehr berührend. Für mich gibt es nur ein wenig Punktabzug für Nikis Verhalten zu Beginn des Films, was ich ein wenig zu viel fand. Sonst kann ich den Film einfach nur empfehlen!!

Wertung: 8/10


Fakten:

-Erscheinungstermin: 14. August 2015 auf DVD
-Laufzeit: 2 h 0 min-Genre: Drama, Romanze
-FSK: 12
-Regie: Joaquín Llamas
-Produktionsland: Spanien
-Cast: Daniele Liotti (Alex); Paloma Bloyd (Niki); Irene Montala (Elena); Andrea Duro (Oli)
-Originaltitel: Perdona Si Te Llamo Amor 

Freitag, 24. Juli 2015

Wie ein weißer Vogel im Schneesturm

 Inhalt: 

Kat steht kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Sie wohnt zusammen mit ihrer Mutter Eve und ihrem Vater Brock in einer typischen amerikanischen US-Kleinstadt. Während sie die ersten sexuellen Erfahrungen mit ihrem Freund Phil macht, steht ihre Mutter nur in der Küche und putzt und kocht. Kats Mutter ist frustriert, denn sie hatte sich ihr Leben definitiv anders vorgestellt und das ebenfalls auch mit einem anderen Mann. Sie behandelt Brock die meiste Zeit abfällig und schenkt ihm kein wenig Liebe. Kat selber versteht nicht, wieso sich ihr Vater alles gefallen lässt. Doch dann verschwindet Eve eines Nachmittags, was sich prompt auf Kat auswirkt, denn seitdem wird sie stark von ihren nächtlichen Träumen beeinflusst. Was ist wirklich mit ihrer Mutter geschehen und was steckt wirklich hinter ihrem Verschwinden....?



Bewertung:

Die Story ist meiner Ansicht nach ziemlich interessant, auch wenn man am Anfang noch nicht über alles im klaren ist, wird einem alles mit der Zeit durch kommentierte Flashbacks erklärt. Vor allem werden dem Publikum verschiedene Erinnerungen von Kat an ihre Mutter gezeigt. Nach Eves Hochzeit mit Brock wird ihr Leben trostlos und spießig, was erst aufgehoben wird, nachdem Kat das Licht der Welt erblickt. Doch dann, als diese langsam heran wuchs, wurde Eve klar was ihr die ganze Zeit schon gefehlt hatte: Die Jugend, Sexualität und das Entdecken von neuen Dingen. Es ist natürlich verständlich, dass man das später vielleicht vermisst, doch Eve steigert sich in einer sehr krankenhaften Weise in diese Gemütsschwankungen und Eifersuchtsanfälle hinein. Das macht den ganzen Film noch etwas dramatischer und teilweise auch etwas mysteriöser. 

Der Film enthält viele verschiedene konfrontative Auseinandersetzungen, die jedoch sehr gut und prägnant dargestellt wurden.


Für Kat ist das verschwinden ihrer Mutter ein Weg, um sich voll und ganz auszuprobieren, da sie durch ihr Verschwinden wieder Freiraum gewonnen hat, den ihre Mutter ihr sonst vorher immer stark eingeschränkt hat.

Doch das Thema des Verschwindens ihrer  Mutter bleibt den ganzen Film über ein sehr großes Thema, was vor allem immer durch Kats Blizzard Träume hervorgerufen wird.

Die einzige Sache, was mir an diesem Film nicht so gut gefällt ist manchmal einfach die Ausdrucksweise der Jugendlichen. Wörter und Ausdrücke, wie "Ficken", sind nicht selten. Es zerstört einfach diese geheimnissvolle und dramatische Atmosphäre des Films. Denn diese gefällt mir wirklich gut, vor allem da sie sich am Ende des Films noch einmal dramatisch zuspitzt, dadurch das Kat sich genauer mit dem Polizisten von dem Verschwinden ihrer Mutter unterhält. Man merkt nun, wie sehr es an Kat nagt und das sie die Wahrheit rausfinden muss, da sie sonst einfach keine Ruhe finden kann. 


Ihre beiden Highschool Freunde sind dabei immer an ihrer Seite und heitern den Film, durch ihre lustige Kombination ein wenig auf.  

Shailene Woodley überzeugt defintiv in ihrer Rolle als Kat, die defintiv nicht leicht zu spielen war.

Was noch besodners an diesem Film ist, ist die Erzähltechnik, sie ist defintiv anders als in den meisten Filmen, die man kennt. Doch es ist sehr gut, wie dier Regisseur dies umgesetzt hat, denn es trägt nur noch mehr zu einer guten spannenden Atmosphäre bei.

Fazit:


"Wie ein weißer Vogel im Schneesturm" ist ein spannender und mysteröser Film. Er ist defintiv gelungen und eignet sich super für einen Mystery- Film Abend. Shailene Woodley ist wie immer toll anzusehen und nimmt einen mit in ihre Welt, mit der ungeklärten Frage ihrer verschwundenen Mutter....


Wertung: 8/10


Fakten:





-Erscheinungsjahr: 14. August 2015 auf DVD
-Laufzeit: 91 min-Genre: Drama, Thriller, Mystery
-FSK: 12
-Regie: Gregg Araki
-Produktionsland: USA
-Cast: Shailene Woodley (Kat Connors);  Eva Green (Eve Connors); Christopher Meloni (Brock Connors); Shiloh Fernandez (Phil); Gabourey Sidibe (Beth)











Montag, 20. Juli 2015

Winter's Tale


Inhalt: 


Peter Lake ist ein Gauner in dem viktorianischen Manhatten und gerät immer wieder in Schwierigkeiten. Vor allem als er mit seinem ehemaligen Gangsterboss Pearly Soames bricht. Seitdem will Pearly alles dafür tun, um Peter um sein Leben zu bringen. Doch Pearly hat die Rechnung nicht mit einem ungewöhnlichen Schutzengel, einem weißen Pferd gemacht, welches Peter immer aus lebensbedrohlichen Situationen hilft.
Während er in eine Villa einbricht lernt er Beverly kennen und verliebt sich in sie. Doch Beverly leidet an Schwindsucht, was eine große Bürde für die beiden Liebenden darstellt...
Und auch Pearly lässt die beiden nicht in Ruhe, bis es schließlich zu einem bahnbrechenden Ereignis kommt, durch das der endgültige  Kampf zwischen Peter und Pearly in der Zukunft ausgetragen wird....







Bewertung:


Das beste an diesem Film ist definitiv Schauspielerin Jessica Findley. Sie überzeugt als modernes, selbstbewusstes, aber krankes Mädchen vollkommen. Sie hat eine so tolle Ausstrahlung, dass sie jeden mitreißt. Deshalb ist es ein klarer Minuspunkt, dass die Liebesgeschichte ein nicht so gutes Ende nimmt. Als Zuschauer hofft man nämlich die ganze Zeit für die Beiden und wird dann zum Ende hin doch enttäuscht. Mir ist zwar klar, dass dieser Film auf einem Buch basiert, trotzdem ist dies ein absolut enttäuschender Punkt in der Handlung.
Ab da wird einem deutlich, dass der Film eigentlich auf etwas ganz anderes fokussiert ist. Er verläuft nicht so, wie zu Beginn gedacht.
Außerdem wirkt die Welt des Bösen, wie sie in dem Film dargestellt wird, ziemlich aufgesetzt.... Will Smith ist zwar ein wirklich wirklich toller Schauspieler, aber er passt einfach nicht in die Rolle des Luzifers.
Außerdem sollte man wissen, dass dieser Film in zwei Teile geteilt ist, getrennt durch zwei verschiedene Jahrhunderte. Doch leider ist der Übergang zwischen den beiden Teilen nicht gut gemacht und kommt zu abrupt. 
Der interessantere und größere Teil der Handlung spielt im Jahr 1916. Die Handlung im Jahr 2014 ist eindeutig kühler und eindimensionaler. Die Märchenhafte Stimmung des Beginns verschwindet leider und der Erzählton verändert sich mit dem Cut definitiv zum schlechteren.
"Winter's Tale" ist eine Fantasy-Geschichte, bei der der Schwerpunkt auf dem ewigen Kampf zwischen Gut und Böse liegt. 
Was ich jedoch wirklich schön finde ist, dass der Schutzengel den ganzen Film über erhalten bleibt und als einziges den Charme der älteren Zeit mit in die modernere Welt nimmt.


Fazit:


Die erste Hälfte von "Winter's Tale " ist wirklich wunderschön und romantisch. Findley spielt ihren Charakter wirklich grandios. Doch leider hat der Film eine unerwartete Wendung, die mit einem starken Cut verknüpft ist. Danach besitzt die Handlung nicht mehr die Emotionen, die sie vorher einmal mal hatte. Zudem nimmt die Geschichte dann doch leider nicht das Ende, was man sich gewünscht hat. Trotzdem hat der Film in gewisser Weise ein Happy End.


Wertung: 5/10


Fakten:

-Erscheinungsjahr: 2014
-Laufzeit: 118 min-Genre: Drama,Romanze, Fantasy
-FSK: 12
-Regie: Akiva Goldsman-Produktionsland: USA
-Cast: Colin Farrell (Peter Lake); Jessica Brown Findley (Beverly Penn); Russel Crowe (Pearly Soames); William Hurt (Isaac Penn); Will Smith (Luzifer); Ripley Sobo (Abby)


Montag, 6. Juli 2015

Kinotipp: Für immer Adaline


Hey ihr Lieben,
Ich habe mich entschlossen weiterhin Kinotipps zu verfassen und so gibt es heute für euch einen der besten Filme, den ich seit langem im Kino gesehen habe: Für immer Adaline. In Amsterdam konnte ich den Film bereits auf Englisch sehen, hier in Deutschland kommt er erst am 9.Juli raus. 

Inhalt:
Durch einen Unfall hörte Adaline Bowman 1935 auf zu altern und blieb 29. Außer ihrer Tochter Flemming kannte keiner ihr Geheimnis. Und diese Unsterblichkeit brachte 80 Jahre Einsamkeit mit sich, denn sie musste alle zehn Jahre ihre Identität und ihren Wohnort wechseln, um ihr Geheimnis zu wahren. Erst als sie in San Francisco den jungen Ellis Jones kennenlernt lässt sie sie sich zögernd auf kurze Verabredungen ein. Mit der Zeit kann sie ihre Gefühle nicht mehr unterdrücken und bei einem Wochenende mit Ellis Familie droht ihr Geheimnis aufzufliegen, denn dort trifft sie jemanden altbekannten...



Starttermin: 9.Juli.2015
Regie: Lee Toland Krieger
Mit: Blake Lively (Adaline Bowman); Michiel hiusman (Ellis Jones); Harrison Ford (William Jones); Ellen Burstyn (Flemming Prescott); Kathy Baker (Kathy Jones)
Originaltitel: The Age of Adaline
Genre: Romantik, Fantasy, Drama


Bewertung:
Zu Beginn wirkt der Film steif und leblos, so wie das Leben von Adaline schon seit 80 Jahren verläuft. Der Zuschauer erhält einen realistischen Eindruck in ihr trostloses und leeres Leben. Man merkt, wie sehr sich Adaline insgeheim nach Gesellschaft sehnt, so fragt sie auch ihre mittlerweile alte Tochter, ob sie wieder zusammen ziehen können.  
Mit der Zeit kommt mehr Leben in den Film und Emotionen durchströmen den Zuschauer. Der Film schafft es einfach dem Zuschauer die Gefühle, die  Liebe und die Sehensucht der Charaktere nahezubringen.
Was mir besonders an dem Film gefällt sind die tollen Rückblenden aus anderen Zeiten. Sie sind wirklich toll gestaltet und geben den Zuschauer einen guten Einblick in die früheren Leben und damit in die damaligen Erlebnisse von Adaline.

Der Film ist zu dem wirklich schön anzusehen, mit schönen Dekoren, Menschen in schicken Kleidern und auch wunderschöne Aussichten, wie zum Beispiel bei dem Indoor-Autokino.
Der Sprecher des Films ist ebenfalls wirklich gelungen, er wirkt wie ein typischer Märchenerzähler, macht den Film zu einem noch größeren Mysterium und lässt ihn vielleicht auch zu einem kleinen Märchen werden.
Auch die Schauspieler legen in dem Film eine wirkliche super Leistung ab. Blake Lively und Harrison Ford überzeugen auf ganzer Linie in ihren Rollen und machen den Film meiner Ansicht nach noch besser. 
Blake Lively Ist für mich jedoch der absolute Star des Films, von der ehemaligen Gossip Girl Schauspielerin hätte ich solche überzeugenden Emotionen nicht erwartet.

An dem Höhepunkt des Films erreicht der Film eine noch größere Dimension, bei dem das unendliche Bedauern und die Macht der Erinnerungen deutlich werden. Die Geschichte von Adaline setzt sich erst im laufe des Films zusammen, so ist der Zuschauer immer gespannt, wann endlich Licht ins Dunkle kommt.

Mein Fazit ist glaube ich durch die Bewertung deutlich geworden. Der Filme war einfach Top. Zwar habe ich ihn nur in Englisch sehen können und nicht in Deutsch, aber ich hoffe das es auch in Deutsch all die Emotionen vermitteln kann. Das Drama spricht auch nicht nur Frauen an, sondern erfasst auch eine weitere Spannbreite an Publikum. Ich kann euch nur sagen, es lohnt sich wirklich in diesen Film zu gehen und lasst euch mit Adalines Geschichte mitreißen. Ich werde mir den Film auf jeden Fall noch einmal in Deutsch anschauen!

Wertung: 10/10

Eure Antonia

Link zum Trailer



Freitag, 5. Juni 2015

Palo Alto


Inhalt: 

In der Kleinstadt Palo Alto kreuzen sich die Wege mehrerer Schüler einer Highschool: Die schüchterne April verliebt sich in ihren Fußballtrainer Mr. B, dessen Kind sie öfters auch als Babysitter betreut. Gleichzeitig ist der Kiffer der Schule, Teddy, in April verliebt, traut sich ihr aber nicht seine Liebe zu gestehen. Teddys bester Freund Fred versucht derweil sich immer wieder mit dem Gesetz anzulegen ....
Wie wird das Beziehungsgeflecht der Highschool enden?


Bewertung:

Palo Alto basiert auf dem gleichnamigen Buch von James Franco. Dieses habe ich jedoch nicht gelesen, daher kann ich keine Stellung dazu nehmen, inwieweit die Umsetzung des Buches gut war. Doch trotzdem kann ich euch  mitteilen, wie der Film auf mich generell gewirkt hat. 

Palo Alto ist an sich weder spektakulär, noch besonders aufregend oder spannend, Dennoch sind manche Stellen unterhaltend und gut gemacht. Ich muss jedoch sagen, dass mir bei diesem Film wirklich die Storyline gefehlt hat. Den ganzen Film über wusste ich nicht, worauf das ganze hinaus laufen sollte... Genau wie die Jugendlichen in dem Film, ist auch der Film selber irgendwie ziellos. Man merkt trotzdem, wie Coppola versucht grundlegende gesellschaftliche Probleme zu diagnostizieren, wie z.B. die kulturelle Leere in der die Kinder leben. In dem Film wird genau gezeigt, was die Kinder zu tun, natürlich aus verschiedenen Perspektiven und mit vielen geheimnisvollen, nebligen Nachtszenen der Straßen von Palo Alto. 

Was alle Kinder teilen sind ihre Eltern, die sich nicht wirklich um sie kümmern. Dabei wissen die Kinder selber nicht wohin mit ihren Problemen... 
Von den Schauspielern gefällt mir am besten Emma Roberts, sie setzt ihre Rolle als schüchternes, unsicheres Mädchen wunderbar um und überzeugt einfach auf ganzer Linie.

Palo Alto selbst vermittelt einem ein Gefühl von Mattigkeit und Dunkelheit, was sehr intensiv in die Handlung verwoben wird. Die Songs in dem Film unterstützen die Atmosphäre zusätzlich.

Fazit: 

Palo Alto ist nicht wie andere, aktuelle Filme über Jugendliche, er besitzt etwas außergewöhnliches und will hauptsächlich zeigen, dass es nicht nur Schmerz in solchen Situationen gibt, sondern auch noch Gutes, was darum kämpft an die Oberfläche zu gelangen und zu überleben. Trotz allem muss ich leider sagen, dass dieser Film nicht in mein Filmgenre fällt und mir daher nicht so gut gefallen hat. Aber dies muss ja schließlich nicht für jeden gelten.


Wertung: 5/10



Fakten:



-Erscheinungsjahr: 10. Juli 2015
-Laufzeit: 100 min

-Genre: Drama 
-FSK: 12
-Regie: Gia Coppola
-Produktionsland: USA
-Cast: James Franco (Mr. B), Emma Roberts (April),  Nat Wolff (Fred) , Jack Kilmer (Teddy), Zoe Levin (Emily)